08.02.2012
Imst

2011 war relativ ruhiges Jahr für die Polizei

12.522-mal wurde 2011 im Bezirk zum Alkovortest gebeten.Foto: Böhm
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Imst – Mit 3451 bekannt gewordenen Fällen registrierte der Bezirkskommandant der Imster Polizei, Hubert Juen, nur einen geringen Anstieg bei der Kriminalität. 1674 Fälle konnten aufgeklärt werden, womit die Aufklärungsquote bei 48,5 Prozent lag.

Natürlich gab es für Juen auch einige Aufreger im vergangenen Jahr. Da waren 19 Fahrzeugeinbrüche zu Beginn des Jahres – Anfang Februar konnten dazu die Verdächtigen festgenommen werden. Im März wurde eine Gruppe von 15 Personen wegen Konsum und Handel von Suchtmitteln angezeigt. Im Dezember wurden vier professionelle Ladendiebe in Sölden festgenommen. „Mit Hilfe des Verkaufspersonals“, lobt Juen deren Einsatz.

Es gibt aber immer noch ungeklärte Vorfälle. Da waren zum einen die mehrmaligen Beschädigungen eines Lkw in Obsteig zwischen April und Juni. Die Auslandsermittlungen zu einem verlassenen englischen Fahrzeug am Hahntennjoch dauern noch an. Die Brandursache mehrerer Wirtschaftsgebäude in Längenfeld im November bleibt unklar.

Von der Verkehrsfront kann Juen Erfreuliches berichten: 1714 Unfälle, davon „nur“ 296 mit Personenschaden, bedeuten die niedrigsten Werte seit 2004. Und es gab nur zwei Verkehrstote im Vorjahr.

Auffällig ist auch der Rückgang bei Alkohol am Steuer. Die Polizeistatistik weist 303 Anzeigen auf. „Das entspricht etwa 2,5 Prozent der auf Alkohol kontrollierten Fahrzeuglenker“, so der Bezirkskommandant. Es gab aber auch noch nie eine solche Kontrolldichte: 12.522 Alkovortests und 968 Alkomatentests wurden durchgeführt. (pascal)

Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Mi, 08.02.2012
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