10.02.2012, 16:56  Aktualisiert: 10.02.2012, 18:41 
Tirol

Werner Königshofer wegen übler Nachrede verurteilt

Königshofer kündigte Berufung und Nichtigkeitsbeschwerde an. „Werde alle Instanzen durchfechten.“ Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Innsbruck - Wegen übler Nachrede wurde am Freitag der ehemalige FP-Nationalrat Werner Königshofer schuldig gesprochen. Der Rechtsstreit mit dem oberösterreichischen Datenforensiker Uwe Sailer geht schon seit mehr als einem Jahr. Sailer betonte, er könne nachweisen, dass ein codiertes E-Mail von Königshofer an die mittlerweile eingestellte Neonazi-Seite „alpen.donau.info“ weitergeleitet wurde. Das wies Königshofer zurück und behauptete seinerseits, Sailer habe das E-Mail unter seinem, Königshofers Namen, verschickt. Sailer klagte, erwirkte bereits eine Einstweilige Verfügung, und erhielt Recht.

Königshofer muss widerrufen und wurde zu einer Geldstrafe von 5000 Euro verurteilt, davon 2500 Euro bedingt auf drei Jahre. Gleichzeitig muss er die Gerichtskosten und die Kosten des gegnerischen Anwalts zahlen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

In einer ersten Reaktion kündigte Werner Königshofer sofort Berufung und Nichtigkeitsbeschwerde an. „Ich werde alle Instanzen durchfechten“, sagte er gegenüber der TT.

Weitere Details folgen ... (tt.com, pn)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Fr, 10.02.2012  16:56
aktualisiert: Fr, 10.02.2012  18:41
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