Nach Brand in Lebensgefahr
Innsbruck, Vomp – Als die Feuerwehr in der Nacht auf Samstag in der Wohnung in Innsbruck eintraf, stand diese bereits in Vollbrand. „Die Flammen schlugen waagrecht aus einem Erkerfenster“, berichtet Einsatzleiter Andreas Friedl. Zu diesem Zeitpunkt wussten die Männer noch nicht, ob sich jemand in den Räumen im ersten Stock aufhielt. Beim Durchsuchen der Wohnung fanden sie schließlich eine am Boden liegende Frau, sie hatte schwere Brandverletzungen und eine Rauchgasvergiftung erlitten. Es wird vermutet, dass sie sich noch in Sicherheit bringen wollte. Die 73-Jährige wurde nach der Erstversorgung von der Rettung in die Klinik gebracht.
Der Brand, den eine Frau vom Nachbarhaus gegen 4 Uhr morgens gemeldet hatte, konnte rasch gelöscht werden. Die Wohnung brannte aber total aus. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck und die Freiwillige Feuerwehr Reichenau waren mit sieben Fahrzeugen und 40 Mann mit Atemschutzgerät ausgerückt. Als Brandursache wird eine brennende Kerze vermutet.
In einem Abstellraum des Dachbodens eines Mehrparteienhauses in Vomp brach am Freitagabend aus bisher unbekannten Gründen ein Brand aus. Zu dem Zeitpunkt hielten sich in der darunter gelegenen Wohnung gerade zehn Personen auf, sie konnten das Haus selbstständig verlassen. Die insgesamt 18 Hausbewohner wurden von der Gemeinde Vomp in einem Gasthaus einquartiert, manche kamen bei Verwandten unter. Die Freiwillige Feuerwehr Vomp war mit 38 Mann und vier Fahrzeugen im Einsatz. Es wurde niemand verletzt.
In der Kranebitter Allee wurde gestern um 6.30 Uhr morgens ein Obdachloser aus einer Garage gerettet, der Mann dürfte dort übernachtet haben. Dabei war aus bisher unbekannter Ursache eine Matratze in Brand geraten, der Nordafrikaner erlitt leichte Verletzungen und eine Rauchgasvergiftung, er wurde in die Klinik gebracht. (ms, TT)



