Liste Fritz fordert Bericht zur Hypo
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Seit Dezember steht die Landesbank im Mittelpunkt der Debatten. Aufsichtsratschef Stauder wirft der Liste Fritz Populismus vor.Foto: Böhm
Foto: TT / Thomas Boehm
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Innsbruck – Das Bürgerforum Tirol/Liste Fritz hat am Sonntag die „Geheimniskrämerei“ rund um die Abschreibung von 125 Mio. Euro im Italien-Geschäft kritisiert. „Fakt ist, seit Anfang Dezember regiert die ÖVP-Geheimhaltungspolitik. Vor vier Monaten ist die Bombe um das größte Finanzdebakel der Landesbank Hypo geplatzt, seither gibt es keine gesicherten Informationen. Die ÖVP ist an Information, Offenheit und Transparenz wenig interessiert“, hat Klubobmann LA Bernhard Ernst kein Verständnis für die Vorgangsweise der Eigentümervertreter LH Günther Platter und Aufsichtsratschef LA Wilfried Stauder.
Ernst kritisiert ausweichende Antworten, vage Stellungnahmen auf Anfragen im Landtag und die seinerzeitige Ablehnung einer umfassenden Prüfung der Landesbank durch externe Experten (Due-Diligence-Prüfung). „Da setzen das alte und neue Hypo-Management und die ÖVP-Landespolitik in den vergangenen drei Jahren rund 269 Mio. Euro Tiroler Steuergelder in den Sand und trotzdem wird geschwiegen und gemauert, beschwichtigt und beruhigt.“ Als Konsequenz aus dem Debakel fordert das Bürgerforum einen öffentlichen Bericht zu den Malversationen im Italiengeschäft.
Stauder weist die Aussagen des Bürgerforums als „reine Show und Populismus“ zurück. Einerseits stehe er ständig im Kontakt mit den Abgeordneten des Landtags, „um maximale Transparenz zu gewährleisten“, andererseits sei schon längst im Finanzkontrollausschuss vereinbart worden, dass im Mai ein umfassender Bericht zur Hypo vorgelegt werde. „Ich kann nur noch den Kopf über den Fritz-Klub schütteln.“ (pn)




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