17.05.2012
Kitzbühel

Viel Lob für die Pläne zur neuen Musikschule

Das Siegerprojekt zur Landesmusikschule in Kitzbühel stößt bei den Verantwortlichen der Schulen auf viel Gegenliebe.
So soll die kombinierte Haupt- und Musikschule in Zukunft in Kitzbühel aussehen.Foto: Angerer
Foto: Harald Angerer

Von Harald Angerer

Kitzbühel – Die Würfel in Sachen neue Landesmusikschule in Kitzbühel sind gefallen. Der Architektenwettbewerb brachte ein klares Ergebnis, die Tiroler Tageszeitung berichtete. Das Siegerprojekt wurde in der jüngsten Sitzung den Gemeinderäten präsentiert und es gab viel Lob für die Variante der Architektengruppe Ortner aus Innsbruck. Diese hatte den Architektenwettbewerb klar gewonnen.

Vor allem die beiden Schuldirektoren waren sehr zufrieden. Die Musikschule wird mit einem neuen Anbau in die bestehende Hauptschule integriert. Dabei wird der Eingangsbereich erneuert und auch barrierefrei gemacht. Zudem wird die bestehende Hauptschule neu strukturiert und modernisiert.

Schulreferent Walter Zimmermann zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis des Architektenwettbewerbs. „Mit diesem Projekt profitieren beide Schulen von dem Anbau. Der Platz wurde optimal ausgenutzt“, erklärt Zimmermann bei der Sitzung und auch Noch-Hauptschuldirektor Georg Hechl ist zufrieden. „Das war mit Abstand das beste Projekt für die Hauptschule Kitzbühel“, ist sich Hechl sicher und auch sein Kollege von der Landesmusikschule war voll des Lobes. „Für die Landesmusikschule ist das jetzt endlich eine sehr gute Lösung. Vor allem wird bei diesem Projekt der Konzertsaal sehr gut integriert, das war bei den anderen Projekten nicht so“, erklärt Peter Gasteiger.

Gemeinderat Thomas Nothegger wollte mehr über die Finanzierung des Vorhabens und die Kosten wissen. Diese stehen laut Bürgermeister Klaus Winkler noch nicht fest. Es müssten noch Optimierungen vorgenommen werden, erst dann könnten die Kosten errechnet werden. Dies solle aber in den nächsten Wochen geschehen.

Von den 27 geladenen Architekten hatten 18 zeitgerecht ihre Projekte eingereicht. Das Vorhaben der Architektengruppe Ortner aus Innsbruck war mit zehn zu einer Stimme klarer Sieger des Bewerbs. Einen ganzen Tag lang hat die Jury über die eingereichten Pläne diskutiert, in der Jury waren zwei Personen von der Architektenkammer, zwei vom Land Tirol und sieben Personen von Seiten der Stadt, mit jeweils einer Vertretung der Schulen und dem Stadtbaumeister. Weiters waren noch sechs nicht stimmberechtigte Beiräte mit dabei. Diese wurden aber in den Entscheidungsprozess einbezogen, betont Winkler. Er möchte alle eingereichten Arbeiten den Kitzbühelern präsentieren. Ein Termin dafür steht aber noch nicht fest.

Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Do, 17.05.2012
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