Lebenshilfe-Betriebsrat übt harsche Kritik
Innsbruck – Kein Verständnis hat der Betriebsrat der Lebenshilfe, Helmut Deutinger, für die Millionenforderung von Ex-Lebenshilfegeschäftsführer Anton Laucher. Laucher, der einen unkündbaren vertrag bis 2017 gehabt hat und im November des Vorjahres entlassen wurde, klagt in einem Arbeitsgerichtsprozess rund 1,5 Millionen Euro von der Lebenshilfe ein. Diese 1,5 Millionen müssten in der konkreten Arbeit, Unterstützung und Begleitung von den Menschen mit Behinderung in Tirol eingespart werden, kritisiert Deutinger. Der Betriebsrat der Lebenshilfe Tirol fordert deshalb Anton Laucher auf, sofort auf seine Forderungen zu verzichten.
Angesichts des jetzt bekannt gewordenen Rechnungshofberichts zur Lebenshilfetochter „Eule“ fordert der Klubobmann des Bürgerforums, Bernhard Ernst, endlich die Offenlegung des Budgets des Lebenshilfe-Vereins. „Sozial-LR Gerhard Reheis ist gefordert nun endlich Licht ins Dunkel dieses traurigen Kapitels der Tiroler Sozialpolitik zu bringen.“ (TT)



