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Mehrere Verletzte

Mehrere Ski-Unfälle in Tirol - Abgängiger tauchte in Spital auf

Mehrere Unfälle mit Verletzten meldete die Polizei am Wochenende auf den Bergen Tirols. Auch nach einer abgängigen Person wurde gesucht.

Innsbruck – Laut Exekutive ereigneten sich schon am Donnerstag zwei Ski-Unfälle in Seefeld. Beim ersten stieß ein Schwede mit einer 45-jährigen Schweizerin zusammen. Die 45-Jährgie stürzte bei der Kollision und zog sich schwere Verletzungen im Bereich des linken Knies und des linken Wadenbeins zu. Sie wurde von der Pistenrettung geborgen und mit der Rettung in die Klinik nach Innsbruck gebracht.

Beim zweiten Unfall stießen ein 72-jähriger Österreicher und ein 47-jähriger Schotte zusammen. Der Österreich kam dabei zu Sturz und verletzte sich im Bereich der linken Schulter schwer. Er wurde mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen.

Liftunfall in der Wildschönau

Bei einem ungewöhnlichen Unfall ist am Samstag ein 15-jähriger Deutscher auf einem Schlepplift in der Wildschönau verletzt worden. Der Rollteil des Gehänges hatte sich nach Angaben der Polizei gelöst. Der Skifahrer wurde fünf Meter weit durch die Luft katapultiert, ehe er zurück auf die Lifttrasse geschleudert wurde.

Der Urlauber war mit einem Freund unterwegs, als das Teil samt Schleppschnur aus der Verankerung riss. Angeblich sollen vorausfahrende Liftbenützer das Herausspringen des Seiles verursacht haben. Die Polizei ersuchte um Hinweise, diese Skifahrer konnten zunächst nicht ausgeforscht werden.

Der Verunglückte musste von einem Hubschrauber ins Krankenhaus Kufstein geflogen werden. Sein Freund blieb unverletzt.

Verletzter Schneeschuhwanderer in Achenkirch

Einen Verletzten gab es am Samstag in Achenkirch, als zwei deutsche Urlauber (30 und 28 Jahre) eine Schneeschuhwanderung im Bereich der Kotalm unternahmen. Gegen 15 Uhr verließen die beiden den markierten Weg und versuchten im weglosen Gelände abzusteigen. Der 30-jährige Mann kam dabei zu Sturz und zog sich eine Fußverletzung zu. Laut Polizei war eine Bergung durch die Bergrettung aufgrund der ungenauen Angaben zur Unfallestelle nicht möglich, daher mussten die beiden Wanderer durch den Notarzthubschrauber geborgen und ausgeflogen werden.

Bei einem weiteren Unfall verletzte sich eine 37-jährige Tourengeherin bei einem Sturz am Wilden Kaiser. Die Einheimische fuhr Samstagmittag nach einer Skitour talwärts und stürzte ohne Fremdbeteiligung. Dabei verdrehte sich ihr Kniegelenk, die Folge war ein Kreuzbandriss.

Nachdem sie mit ihrem Handy Hilfe rufen konnte, wurde sie mit dem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus Kufstein geflogen.

Abgängiger Skifahrer in Hochfügen

Mit mehrere Kollegen hielt sich ein 30-jähriger tschechischer Wintersportler am Samstag im Skigebiet Hochfügen zum Skifahren auf. Gegen 13 Uhr trennte sich die Gruppe, wobei ein Mann nach Angaben der Polizei alleine weiter fuhr. Als dieser dreieinhalb Stunden später nicht am vereinbarten Ort erschien, begaben sich die Kollegen auf die Suche und teilten dies der Vermieterin mit, die wiederum die Anzeige bei der Polizei erstattete.

Am Abend rückte die Bergrettung Kaltenbach zu einem Sucheinsatz aus. Die Suche wurde um 01.30 erfolglos abgebrochen. Am Sonntag tauchte der Vermisste wieder auf: Er hatte sich bereits am Samstag den Fuß gebrochen und war ins Krankenhaus Schwaz gebracht worden. Dort verbrachte er die Nacht. (tt.com/APA)