Wohlfühlatmosphäre im Haus der Lebenshilfe
Reutte – Vor zehn Jahren wurde das Wohnhaus der Lebenshilfe Außerfern in den Gätteräckern in Reutte der Bestimmung übergeben. Ein Grund zum Feiern für die Bewohner, die Eltern, die Verwandten, die Sachwalter und die Betreuer der Menschen mit Behinderung. Bedingt durch das schlechte Wetter fand das Fest im wunderbar geschmückten Hobbyraum des Wohnhauses statt.
Thomas Pacher und Martin Schennach moderierten den Programmablauf des Festes. Besonders verwiesen sie auch darauf, dass eine außergewöhnliche Bilderausstellung mit Werken von Siegfried Barbist zu sehen ist.
Die Leiterin des Wohnhauses, Marion Grasneg, stellte die Bewohner einzeln vor. Fast alle sagten einige Worte zu ihrem Wohlbefinden. Überraschend war auch, dass immer wieder behinderte Menschen nach einigen Jahren im Wohnhaus den Schritt zu einer eigenen Wohnung wagen, in der sie auch weiterhin von den Mitarbeitern der Lebenshilfe betreut werden. Keiner von ihnen hat bisher den großen Schritt zu mehr Selbstständigkeit bereut.
Der Obmann Peter Müller lobte das Vorzeigeprojekt der Lebenshilfe in Reutte. Er verwies kurz auch auf die laufenden Verhandlungen mit dem Landesverband, um noch mehr Ressourcen im Bezirk einsetzen zu können.
Für alle Anwesenden galt es jedoch, den runden Anlass entsprechend zu feiern und die Bewohner hochleben zu lassen. (pf)



