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Song Contest 2013: Neustart mit buntem Kandidatenmix

Der ORF präsentierte am Montag fünf Songs für den Song Contest 2013. Buntheit ist der neue Österreich-Ansatz.

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Wien – Eine bunte musikalische Mischung aus Soul und Rock, klassischem Pop und Elektro wird sich am 15. Februar der Fernsehnation bei der Ausscheidungsshow „Österreich rockt den Song Contest“ präsentieren: Der ORF hat am Montag die fünf Kandidaten samt ihrer eigens produzierten Lieder erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der Kandidatenreigen bestehend aus Yela, Natalia Kelly, The Bandaloop, Elija und Falco Luneau schlägt dabei einen breiten Bogen musikalischer Stile.

Wer von den Künstlern Mitte Februar als Sieger aus dem neu gestalteten Vorentscheid hervorgeht, wird dann Österreichs Vertreter beim Eurovision Song Contest, der heuer von 14. bis 18. Mai im schwedischen Malmö über die Bühne gehen wird.

Österreichs Musikszene durchforstet

Für die Auswahl der fünf Künstler war diesmal wesentlich der renommierte Musikproduzent Thomas Rabitsch verantwortlich, der im Auftrag des ORF die heimische Musikszene nach möglichen Kandidaten durchforstet hatte. Die konkrete Festlegung auf die fünf Musiker und Musikgruppen trafen Rabitsch und die ORF-Redaktion dann gemeinsam.

Bei der Show „Österreich rockt den Song Contest“ am 15. Februar werden in ORF eins alle fünf Teilnehmer gegeneinander antreten, halb so viele wie im Vorjahr. Zunächst werden alle je ein Song-Contest-Siegerlied in Coverversion präsentieren. Dann folgt in der zweiten Runde die eigene Nummer.

Publikum und Jury entscheiden

Am Ende entscheidet diesmal nicht nur das Publikum. Es gibt eine Fachjury mit Vertretern aus Schweden, Großbritannien, Deutschland, der Schweiz und aus einem Balkanland, deren Votum gleichwertig mit dem Publikumsentscheid gewertet wird.

„Wir sind ein Filmland geworden“, erinnerte ORF-Unterhaltungschef Edgar Böhm an die Erfolge von Michael Haneke und Christoph Waltz. „Das haben wir heuer auch mit dem Song Contest vor: Wir wollen als Popland aufzeigen.“ Ziel sei, professionelle, international herzeigbare junge Künstler zu präsentieren.

„Der Song Contest ist nicht kalkulierbar - es gibt immer wieder Überraschungen“, unterstrich dabei der Sendungsverantwortliche Stefan Zechner. Diesesmal setze man nicht auf den Überraschungseffekt, sondern setze auf Qualität: „Wir müssen uns für niemanden schämen.“ (APA)

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