Lachen, Träumen und Superhelden
Innsbruck – Superhelden- und Fantasyfilme finden sich zum Jahreswechsel an der Spitze der meisterwarteten Filme für 2012. Mit dem Abschluss von Christopher Nolans Batman-Trilogie „The Dark Knight Rises“ (Juli) und Peter Jacksons Herr-der-Ringe-Prequel „Der Hobbit“ (Dezember) wird man an zwei Großereignissen des kommenden Kinojahres kaum vorbeikommen.
Als weitere heiße Eisen gelten das leicht unmotivierte „Spider-Man“-Reboot, der Superman-Film „Man of Steel“, die wiedererweckten „Men in Black“ in 3D und natürlich die „Avengers“. Im Action-Segment warten das „Verblendung“-Remake von David Fincher, das Alien-Prequel „Prometheus“ von Ridley Scott, die Weiterführung der „Bourne“-Reihe mit Jeremy Renner und das 23. Bond-Abenteuer „Skyfall“ auf ihren Kinostart. Bei Sylvester Stallones „The Expendables“ ist im zweiten Teil Jean-Claude van Damme mit von der Partie, beim Remake von „Total Recall“ tritt Colin Farrell in die Fußstapfen von Arnold Schwarzenegger. Christoph Waltz ist in Quentin Tarantinos „Django Unchained“ mit Leonardo DiCaprio zu sehen. An Komödien stehen Sacha Baron Cohens „Der Diktator“ ebenso wie „The Three Stooges“ von den Farrelly-Brüdern und der französische Stummfilm-Überraschungshit „The Artist“ an.
Einige Highlights aus österreichischer Sicht: Ulrich Seidl wird seine „Paradies“-Trilogie im kommenden Jahr veröffentlichen, Michael Haneke seinen neuen Film „Amour“. Stefan Ruzowitzky bestreitet mit „Blackbird“ sein Hollywood-Debüt, die Bücher „Ruhm“ und „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann werden 2012 auch zu sehen sein.
2011 ließ „Hangover 2“ die Kinokassen klingeln, der Film lockte 624.121 Zuseher in die Kinos und damit 13.000 Menschen mehr als „Harry Potter 8 – Die Heiligtümer des Todes, Teil 2.“ Auf mehr als 600.000 Besucher und damit ein Platinum-Ticket kamen im vergangenen Jahr sonst nur noch die „Pirates of the Carribean“, die sich im vierten Teil mit „Fremden Gezeiten“ herumschlugen. Von so genannten Diamond-Tickets für mehr als eine Million Besucher wie zuletzt „Avatar“ oder „Ice Age 3“ war man 2011 dagegen weit entfernt. (TT, APA)



