29.01.2012, 07:47 
Kino News

Sundance Filmfestival gab Gewinner in Park City bekannt

Mit der Vergabe von Dutzenden Auszeichnungen ging das größte Festival für unabhängige, außerhalb Hollywoods produzierte Filme in Park City dem Ende zu.
Der Direktor des Filmfestivals, John Cooper, hielt vor Hunderten Besuchern eine Rede.
Foto: EPA

Park City/San Francisco – Der Film „Beasts of the Southern Wild“ und eine Dokumentation über Amerikas erfolglosen Kampf gegen den wachsenden Drogenkonsum haben die Top-Preise des Sundance Filmfestivals gewonnen. Mit der Vergabe von Dutzenden Auszeichnungen ging das größte Festival für unabhängige, außerhalb Hollywoods produzierte Filme am Samstagabend (Ortszeit) in Park City (US-Bundesstaat Utah) dem Ende zu.

Der US-Film „Beasts of the Southern Wild“ von Regisseur Benh Zeitlin erzählt die Geschichte des sechsjährigen Mädchens Hushpuppy, das mit seinem Vater in ärmsten Verhältnissen im sogenannten „Bathtub“ (Badewanne) im Mississippi-Delta aufwächst. Der Grand Jury-Preis für die beste US-Dokumentation ging an „The House I Live In“. Regisseur Eugene Jarecki greift darin aktuellen Drogenprobleme in den USA auf.

In der Sparte World Cinema wurde der chilenische Film „Violeta Went to Heaven“ über das Leben der Sängerin Violeta Parra von Andres Wood mit dem Spitzenpreis der Jury ausgezeichnet. Als beste World Cinema-Dokumentation konnte sich der Film „The Law in These Parts“ des israelischen Regisseurs Ra‘anan Alexandrowicz durchsetzen. (APA/dpa)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom So, 29.01.2012  07:47
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