27.08.2012, 07:42  Aktualisiert: 27.08.2012, 10:26 
„Obama‘s America“

Anti-Obama-Doku wird zum US-Kinohit

Der Film „2016: Obama‘s America“ spielte seit dem Kinostart bereits mehr als 6,2 Millionen Dollar ein.

Los Angeles – Wenige Monate vor der US-Präsidentschaftswahl hat es eine Anti-Obama-Dokumentation bis in die Top Ten der amerikanischen Kino-Charts geschafft. Der Film „2016: Obama‘s America“ war am vergangenen Wochenende landesweit in den Kinos angelaufen. Er spielte seither bereits 6,2 Mio. Dollar ein und erreichte Platz 8 der Bestenliste, die von Sylvester Stallones „The Expendables 2“ mit 18,5 Mio. Dollar angeführt wurde.

Insgesamt hat der Film, der auf dem Buch „The Roots of Obama‘s Rage“ (Die Wurzeln von Obamas Zorn) von Dinesh D‘Souza basiert, in den USA 9,1 Mio. Dollar eingespielt. Ein solides Ergebnis für eine politische Dokumentation, aber immer noch weit hinter dem Spitzenreiter, Michael Moores „Fahrenheit 9/11“, der allein in den USA auf 119,1 Mio. Dollar kam.

Kinostart bereits im Juli

Üblicherweise läuft nach den Sommer-Blockbustern in den USA das Geschäft Ende August eher mau. Da Hollywood in dieser Zeit aber weniger Streifen herausbringt, öffnet das auch Türen für Überraschungserfolge wie „2016: Obama‘s America“, der nach dem anfänglichen Start in ausgewählten Kinos Mitte Juli am vergangenen Wochenende in mehr als 1000 Kinos zu sehen war.

„2016: Obama‘s America“ ist eine harsche konservative Kritik an der Politik von US-Präsident Barack Obama, der derzeit um seine Wiederwahl kämpft. Der Film analysiert Obamas Laufbahn vor den Präsidentschaftswahlen 2008 und soll aufzeigen, inwieweit die Vergangenheit eines Mannes darüber entscheiden wird, wie sich die USA in den nächsten vier Jahren definieren wird. Wie werden die Vereinigten Staaten in vier Jahren aussehen, wenn Obama weiter an der Macht bleibt? Die Doku malt ein verstörendes Bild von dem was Barack Obama sagt, und was seine Pläne für das Land in seiner zweiten Amtszeit sind.

Gedreht wurde „2016: Obama‘s America“ vom oscar-prämierten Regisseur Gerald Robert Molen. Er selbst sagt über Film: „Es wird Zuschauer geben, die werden ihn absolut lieben und es wird einige geben, die werden ihn hassen.“ (tt.com/APA/sda)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Mo, 27.08.2012  07:42
aktualisiert: Mo, 27.08.2012  10:26
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