Julchen rennt und beglückt (Alfa) Romeo
Von Reinhard Fellner
Alfa Romeo hat viel vor. Mit einem Produktfeuerwerk wollen die Italiener im sportlichen Premiumsegment wieder vorne mitfahren. So befinden sich ein Kompakt-SUV, ein kleinerer Fünftürer, ein Spitzenmodell als 166-Nachfolger und der in Genf gezeigte 4C Spider bereits konkret in Entwicklung. Auf italienischen Straßen erprobt wird bereits die neue Giulia, die spätestens Anfang 2013 den 159 ablösen soll. Wo die Reise qualitativ und emotional hingeht, zeigt einstweilen schon die neue Giulietta, die europaweit zum Verkaufserfolg avancierte. So auch in Österreich, wo Fiat Austria für heuer stolz über 2200 verkaufte Exemplare bekannt gibt. Damit ist Julchen Romeos Stolz und kann lückenlos an die Erfolge der Typen 147 und 156 anschließen. Interessant der Modellmix: So wählten die heimischen Käufer über die Hälfte den 120-PS-Benziner. Danach folgen der 105-PS-Diesel (13 %) und der 170-PS-Benziner (8 %), knapp vor dem Quadrifoglio Verde mit 235 PS (7 %).
Mode regiert hingegen auch die Farbenwelt der meist männlichen Liebhaber Julchens: So wählten je 30 Prozent schwarz und weiß. 24 Prozent wählten rote Lackierungen. Blaue oder silberne Giuliettas sieht man hingegen selten.
Auszeichnungen wie bei Auto Zeitung: Auto Trophy 2010 und 2011, auto, motor & sport: „Die besten Autos 2011“, Autobild Klassik: Klassiker der Zukunft, Autonis 2010, Autobild Design Award, Design Trophy und andere liegen hinter der Italienerin. Zudem ist der Alfa laut NCAP das sicherste Auto der Kompaktklasse. Da erscheinen prognostizierte 2500 Verkäufe für 2012 nicht unrealistisch.



