17.12.2011
Vorstellung

Kleiner Charmeur groß in Fahrt

Als erstes Serienmodell erhält der Twingo im Rahmen einer umfassenden Modellpflege das neue Renault-Markengesicht. Der kleine Charmeur präsentiert sich zudem als Verwandlungskünstler.

Von Walter Schrott

Bilbao – Klein, aber oho: Das war der Renault Twingo immer schon. Jetzt ist er nach einer umfassenden Modellpflege noch attraktiver geworden. Mit sichtbarem Stolz trägt er als erstes Serienmodell das neue Renault-Markengesicht. Das große, aufrecht stehende Rhombus-Logo vor dunklem Hintergrund betont die Breite des Fahrzeuges, neu gestaltete Scheinwerfer, große Nebelleuchten und der große Lufteinlass an der Frontschürze verschaffen dem Twingo einen ausgesprochen expressiven Auftritt. Neue Heckleuchten und die stärker profilierte und gewölbte Heckklappe mit integrierten Rückfahrscheinwerfern runden die blechkosmetischen Eingriffe ab.

Dass auch in Kleinwagen keine Enge aufkommen muss, beweist der Twingo in allen Disziplinen. Immerhin nutzt er die Plattform des größeren Bruders Clio, dessen langer Radstand von 2367 Millimetern auch hohen Fahrkomfort garantiert. Für vier Passagiere gibt es viel Platz und mindestens 230 Liter Ladegut können transportiert werden. Wer sich alternativ zur einteiligen Rücksitzbank die beiden um 220 Millimeter in der Länge verschiebbaren Einzelsitze im Fond gönnt (optional ab den Ausstattungen Trend und Dynamique), schafft wahlweise für die Fondpassagiere ein betont luftiges Raumgefühl und maximale Beinfreiheit oder erhöht das Ladevolumen auf 285 Liter. Legt man die Rücksitzbank bzw. die Einzelsitze um, dann lassen sich bis zu 959 Liter Ladung verstauen.

Mit neuen Polsterstoffen, farbigen Dekorelementen und dem Zentraldisplay mit digitalem Tacho, präsentiert sich der Twingo auch innen rundum aufgefrischt. Dabei lässt Renault­ auch viel Spielraum für eine Individualisierung. Einsätze in den Türverkleidungen in unterschiedlichen Farben, Oberflächen und Materialien sorgen für die ganz persönliche Note. Dazu offeriert Renault mit dem Programm „my Twingo“ noch eine ganze Fülle von Goodies, die den kleinen Charmeur zum Verwandlungskünstler machen. Angefangen von Klebern für Dach und Außenspiegel über verschiedene Radabdeckungen und Alufelgen bis hin zu farblich wählbaren Heckspoilern und kompletten Deko-Paketen. Damit kann sich jeder seinen ganz persönlichen Twingo basteln. Eine Sonderstellung nimmt dabei natürlich der Twingo Gordini GT ein, der an die große Rallye-­Vergangenheit erinnert. Mit sportlichem Interieur, dem in die Dachlinie integrierten Heckspoiler, den charakteristischen Rennstreifen (beides in Weiß oder Chrom matt) sowie dem verchromten Auspuffrohr zeigt der rassige Flitzer schon optisch seine Muskeln.

Der Twingo wird von zwei Benzintriebwerken bei Laune­ gehalten. Der 1.2-16V leistet in den „zivilen“ Versionen 75 PS, die Kraftübertragung besorgt ein 5-Gang-Schaltgetriebe oder das Quickshift-5-Getriebe, das entweder automatisch die Gänge sortiert oder kupplungsfreie manuelle­ Schaltvorgänge ermöglicht. Im kleinen Sportler Gordini­ sorgt der von einem Turbo beatmete 1.2-Vierzylinder für besonders viel Fahrspaß. Die 102 PS treiben das Leichtgewicht in 9,8 Sekunden auf 100 km/h, der Vortrieb endet erst bei 185 km/h. Mit dem Sprit geht der Twingo eher knausrig um. Zwischen 5,1 und 5,7 Liter (je nach Triebwerk und Antrieb) schenkt er sich ein. Das ermöglicht niedrige CO2-Emissionen zwischen 119 und 132 Gramm pro Kilometer.

Als Weihnachtsgeschenk geht er sich nicht mehr aus, denn der neue Twingo geht erst Mitte Jänner an den Start. Aber den Kaufvertrag könnte­ man zur Vorfreude bereits unter den Christbaum legen. Da stehen dann mindestens 9390 Euro unterm Strich. Wer sich selbst (oder der Herzdame) den rassigen Gordini GT schenken möchte, muss schon 14.490 Euro lockermachen.

Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Sa, 17.12.2011
Vorteilszone
Partyfotos
Gewinnspiele
Parship
radio.at
Unterkunftssuche
Panoramabilder
Panoramabilder
"HEISZE TASTEN"
Panoramablick
AGB Kontakt Impressum