NATO will Angriff auf pakistanischen Armeeposten genau untersuchen Utl.: Nach neuen Angaben mindestens 26 Soldaten getötet
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Kabul (APA/AFP) - Die NATO hat eine eingehende Untersuchung des mutmaßlichen ISAF-Angriffs auf eine Stellung des pakistanischen Militärs an der Grenze zu Afghanistan zugesagt. Der Vorfall habe sein „höchstes persönliches Interesse“, erklärte der US-General und ISAF-Chef John Allen am Samstag in einer kurzen Mitteilung. Er solle „gründlich“ untersucht werden. Den Hinterbliebenen der Opfer sprach Allen sein Mitgefühl aus.
Nach neuen Angaben der pakistanischen Seite kamen bei dem Beschuss in der Stammesregion Khyber im Nordwesten Pakistans mindestens 26 Soldaten ums Leben. Seit dem Beginn des internationalen Militäreinsatzes in Afghanistan vor rund zehn Jahren waren noch nie mehr Menschen bei vergleichbaren Vorfällen getötet worden. Pakistans Regierungschef Yousuf Raza Gilani verurteilte den Angriff laut einer Mitteilung des Außenministeriums „scharf“.
Die pakistanische Armee hatte nach dem Zwischenfall vom frühen Morgen von einem „grund- und wahllosen Angriff“ gesprochen. Die Regierung in Islamabad stoppte nach Angaben lokaler Behördenvertreter die Nachschublieferungen für die NATO nach Afghanistan. Die Stammesregionen im Nordwesten Pakistans gelten als Hochburg und Rückzugsraum militanter Islamisten. Die USA fliegen immer wieder Drohnenangriffe auf Aufständische in der Region. (Schluss) hf/ar
APA210 2011-11-26/12:56



