03.02.2012, 14:13  Aktualisiert: 07.02.2012, 11:09 
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Schauriger Anblick auf Google Maps: Leichenfund in Kalifornien

Die Google-Satelliten haben offenbar den Tatort eines Verbrechens aufgenommen. Das Internet-Portal „Google Sightseeing“ hat die Bilder entdeckt.
Schaurig: Die Google-Satelliten haben einen Leichenfund dokumentiert.
Foto: Google Maps

Richmond, Kalifornien – Die Satelliten-Aufnahmen, die auf Google Maps zu sehen sind, bilden immer detailgetreuer alle Winkel dieser Erde ab. Nun werden die Nutzer auch Zeugen einer - bereits vergangenen - Tragödie im kalifornischen Richmond.

Offenbar leblos liegt eine Person neben einem Bahngleis. Ein Streifenwagen steht ganz in der Nähe, Ermittler befinden sich ebenfalls am Tatort. Weitere Polizeifahrzeuge sind offenbar auf dem Weg oder gerade angekommen, wie Aufnahmen aus anderen Himmelsrichtungen zeigen. Nur von Osten her ist der Tatort nicht zu sehen.

Einer der gefährlichsten Orte der USA

Was passiert ist, lässt sich laut dem Internet-Portal „Google Sightseeing“ nicht ausmachen. Verletzungen sind aus der Entfernung nicht zu erkennen. Der Autor des Berichts vermutet aber, dass es sich wohl nicht um einen Unfall handelt.

Der Ort der Szene gebe aber laut „Google Sightseeing“ einen Hinweis darauf, was sich abgespielt haben könnte. Diesen Stadtteil nennen die Einheimischen „Iron Triangle“. Die Verbrechensrate dort ist sehr hoch. In der Statistik der gefährlichsten Städte der USA lag Richmond 2007 auf dem neunten Platz. Ein Verbrechen ist also nicht ausgeschlossen.

Wann die Aufnahmen von einem Satelliten gemacht wurden, ist nicht klar. Auf Google Maps wird als Zeitpunkt der Aufnahme 2012 angegeben. Auf Street-View-Bildern ist der Tatort übrigens nicht zu sehen: Die Bilder wurden an einem anderen Tag aufgezeichnet. (tt.com)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Fr, 03.02.2012  14:13
aktualisiert: Di, 07.02.2012  11:09
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