Wiener Donauinselfest: Viele Acts noch offen
![]() Foto: APA/ANDREAS PESSENLEHNER
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Wien - In gut zwei Monaten, vom 22. bis 24. Juni, findet das diesjährige Wiener Donauinselfest statt. Mit dem Line-up halten sich die Organisatoren aber noch bedeckt, ein paar wenige Namen wurden am Freitag in einer Pressekonferenz dennoch verraten: So werden der Hip-Hopper Sammy Deluxe, Schlagerbarde Nick P., die deutsche Popgruppe Jennifer Rostock und der irische Sänger Johnny Logan samt Band auftreten, gab Projektleiter Sascha Kostelecky einen Vorgeschmack auf das Musikprogramm des Freiluftspektakels.
Bereits seit längerem ist bekannt, dass Simple Minds, Ja, Panik, Heinz aus Wien und DJ Antoine auf der Bühne stehen werden. Das gesamte Programm wird am 23. Mai präsentiert, kündigte Kostelecky an und stellte dabei in Aussicht: „Ich kann nur sagen: Es sind gewaltige Namen dabei.“ Er berichtete außerdem, dass die Volksmusik- und Schlagerbühne heuer ausgebaut wird - auch Oldies werden dort zu hören sein.
Die Action- und Fun-Insel, die es im Vorjahr erstmals gab, wird auch heuer für actionreiche Nachmittagsunterhaltung sorgen. Für besonders Wagemutige steht wieder der Bag Jump bereit. Dabei kann man sich von einem mehrere Meter hohen Turm auf ein überdimensionales Luftkissen stürzen. „Den werden wir auch für ein anderes Highlight nutzen“, gab sich Kostelecky noch geheimnisvoll.
Ausgesprochen zufrieden ist der Projektleiter auch mit dem Interesse am „Rock the Island - Contest.“ Dieser findet heuer zum dritten Mal statt und bietet jungen Bands und Newcomern die Chance, Auftritte beim Donauinselfest zu gewinnen: „Wir haben mittlerweile über 360 Künstlerinnen und Künstler, die sich angemeldet haben.“
Am Sicherheitskonzept des Vorjahres, das reibungslos funktioniert habe, werde heuer ein „Feintuning“ vorgenommen, so Kostelecky. U.a. werden das Besucherleitsystem ausgebaut und „zwei, drei Kamerapositionen“ dazukommen.
Insgesamt werden seitens des Veranstalters 24 Kameras an neuralgischen Punkten installiert, zusätzlich ist auch die Polizei mit Kameras unterwegs. Um auf das Festivalgelände zu kommen, müssen die Gäste kontrollierte Zugänge passieren. Auch heuer wird es wieder eine Sicherheitszentrale für Veranstalter, Polizei, Behörde, Samariterbund und Feuerwehr geben, um im Bedarfsfall schnelles Handeln zu ermöglichen. Mit dem Nachmittagsprogramm und den gestaffelten Enden der Bühnenauftritte wird außerdem eine bessere Verteilung der Massen angestrebt.
Das Freiluftspektakel, das heuer zum 29. Mal über die Bühne geht, wird von der Wiener SPÖ veranstaltet. „Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren“, berichtete SPÖ-Landesparteisekretär Christian Deutsch. Das diesjährige Motto lautet „Zusammen leben, zusammen feiern“. Im Rahmen des Open-Air-Festivals, das bei freiem Eintritt besucht werden kann, besteht für die Besucher die Möglichkeit, sich am „Wiener Charta“-Prozess zu beteiligen. An fünf Orten auf dem Veranstaltungsgelände können Vorschläge für ein besseres Zusammenleben eingebracht werden.
Insgesamt stehen heuer mit 4,2 Millionen Euro ein um 300.000 Euro geringeres Budget zur Verfügung. Weniger Geld gibt es, weil die Grünen im Herbst erstmals die „Wienwoche“ ausrichten. Aus diesem Grund wurden ein Teil der Subvention für das Donauinselfest, aber vorrangig für das ÖVP-Stadtfest im Mai gestrichen. (APA)





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