Angelina Jolie würde für Familie zur Waffe greifen
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Ihre Familie stehe im Mittelpunkt ihres Lebens, betonte Jolie.
Foto: dapd
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Los Angeles - In einer Notsituation würde die Hollywoodschauspielerin Angelina Jolie (36) sogar töten, um ihre Kinder oder ihren Lebensgefährten Brad Pitt (48) zu schützen. Das sagte sie dem Magazin „in“ im Interview.
„Ich würde wohl zur Waffe greifen“, sagte die Mutter von sechs kleinen Kindern. Ihre Familie stehe im Mittelpunkt ihres Lebens, betonte Jolie. Noch mehr Kinder zu bekommen, könne sie sich durchaus vorstellen. Über den Zeitpunkt ließ sie sich allerdings nicht aus. „Es muss sich einfach richtig anfühlen. Und dann wird dir klar, dass du ein neues Kind möchtest.“
Premiere von Jolies Film in Privatwohnung
Das im bosnisch-serbischen Landesteil heiß umstrittene Regiedebüt der US-Schauspielerin „In the Land of Blood and Honey“ soll seine Premiere in der Serbischen Republik am Samstag in einer Privatwohnung haben. Zur Vorführung einer Filmkopie hat sich eine Einwohnerin von Prijedor entschlossen und darüber das interessierte Publikum auf Facebook informiert. Zuvor ließ der Filmvertreiber Vladimir Ljevar wissen, dass der Film Jolies wegen „mangelnden Interesses“ des Publikums nicht in die Kinos in der Serbischen Republik kommen würde.
Niemand habe das Recht, in ihrem Namen zu entscheiden, was gut oder schlecht, schön oder hässlich, was normal und was nicht sei, argumentierte die Bürgerin aus Prijedor ihre Entscheidung. Sie ist laut heutigen Medienberichten in Sarajevo bereit, ihre Wohnung zur Filmvorführung zur Verfügung zu stellen, solange es Interesse gibt. Die Adresse ist auf Anfrage auf Facebook zu erfahren. Die Filmkopie hat sich die Frau, wie sie selbst zugab, auf dem Internet illegal besorgt.
Die Geschichte von Liebe und Gewalt in einem Internierungslager zur Zeit des Bosnien-Krieges (1992-1995) soll am 14. Februar in Anwesenheit von Jolie Premiere in Sarajevo feiern. Einen Termin für die Filmpremiere in Serbien, wo das Regiedebüt von Jolie im Voraus kritisiert wird, gab es zunächst noch nicht. (APA/dpa)
aktualisiert: Mi, 08.02.2012 15:51



