22.01.2012, 07:23 
„Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“

Dschungelcamp: Leiß muss gehen - Ermüdungserscheinungen bei Ailton

Für Moderatorin Ramona Leiß ist das Abenteuer im RTL-Dschungelcamp beendet. Am Samstag musste die 54-Jährige nach der Zuschauerwahl ihre Dschungel-“Mitbewohner“ verlassen.
Leiß (2. v. links) ist die dritte Kandidatin, die aus dem Camp im australischen Urwald auszieht. Zuvor hatten die Zuschauer Sänger Daniel Lopes aus der Sendung gewählt. Rocksänger Martin Kesici hatte freiwillig das Handtuch geworfen.
Foto: dapd

Berlin - Da waren es nur noch neun: An Tag neun des RTL-Dschungelcamps „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ musste Ex-ZDF-“Fernsehgarten“-Moderatorin Ramona Leiß nach dem telefonischem Votum der TV-Zuschauer die Show verlassen. Die 54-Jährige war die älteste Mitspielerin des „Freiluft-Internats“, wie Moderator Dirk Bach den Produktionsort im australischen Urwald nannte. Am kommenden Samstag wird in der Show der „Dschungelkönig“ ermittelt.

Unterdessen scheinen immer mehr Dschungelbewohner in Diensten von RTL unter Ermüdungserscheinungen zu leiden. Nach dem Musiker Martin Kesici, der am Freitag seinen freiwilligen Ausstieg verkündete, drohte auch der brasilianische Ex-Fußballprofi Ailton (38) mit seinem Ausstieg aus der RTL-Show. Er möge keine Bohnen mehr, Freunde und Familie fehlen ihm. Doch Schauspielerin Brigitte Nielsen (48) überredete ihn zum Weitermachen, weil ein Sportsmann das angefangene Spiel fortsetzen müsse. „Okay - Einen Tag. Ich bleibe noch“, gab Ailton nach.

Auch Radost Bokel (36), bekannt geworden als „Momo“, mag wohl nicht mehr so recht. Ex-Tic-Tac-Toe-Sängerin Jazzy (36) erkannte, dass mit Bokel etwas nicht stimmt. „Ich wusste, dass irgendwas nicht stimmt mit dir. Aber es ist alles nicht so schlimm“, sagte Jazzy. Auch Magier Vincent Raven (44) hängt durch. Wie Ailton bettelte er beim Publikum darum, nicht für ihn telefonisch abzustimmen. Doch die Zuschauer legten sich trotzdem auf Ramona Leiß fest. Moderator Bach schreckte angesichts der Abwanderungstendenzen nicht vor einem politischen Vergleich zurück: „Dieser Mitgliederschwund - Das Dschungelcamp ist wie die FDP von RTL.“

Und dann war da noch die tägliche Dschungelprüfung. Sie bestritten Uwe Ochenknechts Sohn Rocco Stark (25) und seine Camp-Freundin Kim Debkowski (19). Das Duo musste sich in ausgeschachtete Gräber legen - sie mit Insekten und Schlangen, er mit einem Krokodil. Dabei mussten sie wie üblich Sterne sammeln und brachten es auf acht Stück, was den notorisch hungrigen Dschungel-Promis zusätzliche Essensrationen bescherte. (APA/dpa/dapd)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom So, 22.01.2012  07:23
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