24.01.2012
News

Lauda empört über Unmoral

Niki Nationale nimmt Anstoß an Dancing Star Dolly Buster.

Innsbruck – Man sollte meinen, der Mann hätte Besseres­ zu tun. Mitnichten. Sport-Ikone und Airliner Niki Lauda­ pflegt neuerlich seine Hass-Liebe zur ORF-Sendung „Dancing Stars“. Dass dort mit Dolly Buster eine frühere Pornodarstellerin mitwirken soll, erzürnte Lauda erneut. Er sprach vom „Ende“ und „Tutti-Frutti-Fernsehen“, wie Heute am Montag berichtete. Quelle der Zitate war die Ö3-Sendung „Frühstück bei mir – Kitzbühel Special“, wo die Radiotalkerin Claudia Stöckl Lauda mit dessen Sagern aus dem Vorjahr konfrontierte. Damals hatte der Männertanz von Alfons Haider des Airliners Gemüt erregt.

ORF-Fernsehdirektorin Kathrin­ Zechner jedenfalls kann die Aufregung nicht nachvollziehen, wie sie zu Stöckl sagte: „Das ist ein derartiger Topfen! Die Frau ist eine respektable Frau, die eine Vergangenheit hat. Eine Frau, die aus diesem Metier ausgestiegen ist, ins reale, seriöse Leben umgestiegen ist, Geschäftsfrau wurde, hat allen Respekt verdient“, erklärte sie.

Zumindest einen Unterstützer hat Lauda gefunden: Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) ließ am Montag in einer Aussendung wissen, dass auch ihm die Teilnahme der Erotik-Geschäftsfrau Sorgen macht: Es sei einfach nur jämmerlich, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk glaube, damit Quote machen zu müssen, einen Ex-Pornostar als Lockvogel einzusetzen. „Tiefer geht‘s nicht mehr“, befand Dörfler. Lauda hatte – ebenfalls in Kitzbühel – im Vorjahr mit Kritik am Männertanz von Alfons­ Haider von sich reden gemacht. Dies sei lediglich dem „Kalkül der Quotengeilheit“ geschuldet, man produziere einen künstlichen Skandal, so der Airliner. (TT, APA)

Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Di, 24.01.2012
Vorteilszone
Partyfotos
Gewinnspiele
Parship
radio.at
Unterkunftssuche
Panoramabilder
Panoramabilder
"HEISZE TASTEN"
Panoramablick
AGB Kontakt Impressum