Finale Phase im Ballroom: Wehmut liegt in der Luft
Innsbruck – Petra Frey ist außer Atem. Und wehmütig. „Ich bin grad in einer ganz melancholischen Phase. Denn egal, ob ich’s heute ins Finale schaffe oder nicht – die Zeit bei „Dancing Stars“ neigt sich unweigerlich dem Ende zu. Und das macht mich traurig“, seufzt die Tirolerin, die heute mit ihrem Profi-Partner Vadim Garbuzov einen langsamen Walzer und einen Samba aufs TV-Parkett legt. Dass sie tänzerisch zu den Besten zählt, hat sie in den vergangenen Wochen mehrmals unter Beweis gestellt. Dass Talent und Taktgefühl einen nicht vorm Ausscheiden bewahren, hat Frey aber spätestens letzten Freitag leidvoll erfahren müssen. Eva-Maria Marold, mit der die Schlagersängerin die Garderobe teilte, lag nach der Jury-Wertung mit Frey auf Platz eins der Wertung – und musste am Ende der Show trotzdem ihre Tanzschuhe an den Nagel hängen.
„Das Publikum bestimmt, wer weiterkommt oder nicht. In dieser Phase der Show schützt einen auch ein erster Platz der Jury nicht vorm Rauswurf“, weiß Frey. Und will sich deshalb auch auf keine Prognosen für die Finalshow einlassen. „Dafür müsste man ein Hellseher sein.“ Gönnen würde sie die Tanzkrone übrigens jedem ihrer Konkurrenten, die sie gar nicht als solche sieht. „Wir sind in den vergangenen Monaten zu echten Freunden geworden. Deshalb freu’ ich mich für jeden, der gewinnt. Und bin über jeden traurig, der gehen muss“, meint sie. Die Zeit bei „Dancing Stars“ hat sich für sie auf alle Fälle jetzt schon gelohnt. „Ich bin zwar schon lange im Unterhaltungsgeschäft, aber plötzlich habe ich das Gefühl, dass mich wirklich jeder kennt“, lacht sie am Ende dann doch.
Neben Petra Frey und Vadim Garbuzov kämpfen heute Abend (ORF eins, 20.15 Uhr) Marco Ventre und Babsi Koitz, Frenkie Schinkels und Roswitha Wieland sowie Brigitte Kren und Willi Gabalier ums Finalticket. (fach)



