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„Zombie Flashmob“ schleppte sich wieder durch Wien

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Mehr als 100 als Zombies verkleidete Teilnehmer zur „Wiener Zombiebrut“ harrten am Dienstag laut Schätzung des Veranstalters kurz nach 18 Uhr vor dem Museumsquartier auf ihren Einsatz. Roland Gratzer war der Grund, denn er rief zum vierten Mal zu einem Zombiewalk, einer etwas spezielleren Form eines Flashmob. Erstes Ziel der mit Kunstblut ausgestatteten Horde war die Mariahilfer Straße.

Von einem „O Gott, ist das geil“ bis zu einem verstörten auf der Stelle Kehrtmachen reichten dabei die Reaktionen der Passanten in Wien. Ziel der Untoten war das Filmcasino, denn der „Zombie Walk“ fand zum zweiten Mal im Rahmen des „slash-Filmfestivals“ statt.

Blutig in Szene gesetzt wurden die geneigten Teilnehmer vorher im „Make-Up-Workshop“ im Quartier 21 des MQ - falls man nicht schon im Voraus selbst für das passende Styling gesorgt hatte. Anschließend gab es von „Oberzombie“ Gratzer noch letzte Instruktionen bezüglich der Fortbewegung, die bei dieser fiktionalen, aus Horrorfilmen und Videospielen bekannten Spezies äußerst schleppend vor sich geht.

„Wir werden die Bewegungsabläufe und das Verhalten einstudieren“, versprach Gratzer im Gespräch mit APA, bevor er sich an der Spitze seiner Hundertschaft in Bewegung setzte. Und so schleppte man sich langsam voran, aggressivere Spezies suchten auch die Nähe der Fußgänger, die das aber mehrheitlich mit Humor nahmen.

„Ein Zombie ist ein Untoter, dessen Hirn nicht mehr ganz funktioniert und der eine große Leidenschaft hat - und die ist menschliche Gehirne zu essen“, so die Definition des Veranstalters der in der Populärkultur seit den Filmen von George A. Romero bekannten Wesen.