Geldspritze für Osttiroler Jungmusiker mit Zukunft
![]()
Der Präsident des Kiwanis Clubs Lienz-Osttirol, Klaus Stepan, mit Gerald Bstieler und Lucia Geiler.Foto: Brunner
Foto: Brunner
|
||
Von Claudia Funder
Lienz – Kiwanis Clubs stellen sich mit Sozialaktionen und namhaften Mitteln in den Dienst von benachteiligten Mitmenschen und von Jungen. Dieser Philosophie folgend, ist dem Kiwanis Club Lienz-Osttirol auch seit Jahren die Unterstützung von Talenten durch die Förderung von Jungmusikern ein besonders großes Anliegen.
Beim diesjährigen Neujahrsempfang, zu welchem am 13. Jänner in den Festsaal der Musikschule Lienz geladen worden war, überzeugten junge heimische Künstler mit Können und routiniertem Auftreten. Und der Kiwanis Club Lienz-Osttirol wurde seinem kulturellen Auftrag gerecht. Nach der musikalischen Eröffnung durch das jugendliche Streichquartett mit Lea Neumayr, Maria Pircher, Sabine Bachlechner und Elisabeth Mair und der Begrüßungsansprache des Kiwanis-Club-Präsidenten Klaus Stepan stellte Christian Schönegger, Leiter der Landesmusikschule Sillian-Pustertal, die erste Preisträgerin vor. Es handelt sich um die 18-jährige Saxophonistin Lucia Geiler aus Heinfels. Sie verzauberte das Publikum mit einer ausdrucksstarken instrumentalen „Kostprobe“.
In Höchstform präsentierte sich der ebenfalls erst 18-jährige, aber hochtalentierte Posaunist Gerald Bstieler aus Virgen, der von Jo Mair, Leiter der Landesmusikschule Matrei-Iseltal, dem Publikum nähergebracht wurde.
Auch ein Ohrenschmaus auf der Bühne: Das „Konzertante Duo“ Luca Dallavia (Flöte) und Magdalena Pircher (Fagott), präsentiert vom Lienzer Musikschulleiter Hans Pircher. Das begeisterte Publikum, darunter auch die beiden Osttiroler Bürgermeisterinnen Elisabeth Blanik und Martina Klaunzer, belohnte das hohe Niveau aller Darbietungen mit großem Applaus.
Die Preisträger Lucia Geiler und Gerald Bstieler dürfen sich über je 500 Euro freuen.
Das Geld ist nicht zweckgebunden, wie von Seiten des Clubs betont wurde. Die Anerkennung ist vielmehr als Ansporn gedacht, das Talent weiter zu entfalten und auch in Zukunft am Können zu arbeiten.



