20.01.2012
Osttirol

Bücherei hofft auf Anregungen

Architekt Reinhard Suntinger und Büchereileiterin Elisabeth Ziegler-Dur­egger sind auf die Ideen aus der Bevölkerung gespannt.Foto: Bücherei Lienz
Foto: Bücherei Lienz

Von Claudia Funder

Lienz – Kurz vor Weihnachten ließ Bürgermeisterin Elisabeth Blanik mit ihrer Aussage aufhorchen, dass sie schlüssige Betreiberkonzepte für das Jugendzentrum und die Bücherei vermisse. Für beide Institutionen sind kostspielige bauliche Maßnahmen geplant. Die Lienzer Bücherei soll auf 400 Quadratmetern im Erdgeschoß des ehemaligen Tiwag-Gebäudes eine neue Heimat finden.

Das Jugendzentrum reichte das Konzept damals umgehend schriftlich nach. Nun meldet sich auch die Obfrau des Büchereikuratoriums zu Wort. Heidi Fast betont, dass es viel Vorarbeit der Büchereileitung und des -kuratoriums gegeben habe und konkrete Pläne des Architekten vorliegen würden, weshalb sie über die Aussage Blaniks verwundert gewesen sei. „Dann allerdings musste ich einsehen“, so Fast, „dass die Bürgermeisterin zu Recht ein schriftliches Konzept vermisste, die Konzeptarbeit floss hauptsächlich in den Plan, wurde aber der Stadtführung nur mündlich und nie schriftlich vermittelt.“ Das wolle man nun rasch nachholen, die nächste Sitzung ist schon eingeplant.

Am geforderten Konzept der Stadtbibliothek neu kann sich jeder beteiligen, die Bücherei öffnet sich Wünschen und Anregungen der Nutzer – egal, ob sie persönlich, telefonisch, schriftlich oder via Internet eingebracht werden.

Botschaften und kreative Ideen kann man ab sofort unkompliziert mittels Mausklick unter der Adresse http://stadtbuechereilienz.wordpress.com hinterlegen.

Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Fr, 20.01.2012
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