Pixners neuer Weg von der Volks- zur Weltmusik
Von Helmut Wenzel
Landeck – Drei kreative Produktionstage im Landecker Tonstudio ASS hat er soeben hinter sich. „Na und?!“ heißt die frisch gepresste Silberscheibe des Herbert Pixner Projekt, die ab 1. Februar zu haben ist. Herbert Pixner, begleitet von Katrin Aschaber (Harfe), Werner Unterlercher (Kontrabass) und Manuel Randi (Manouche-Gitarre) stellt die CD demnächst auch persönlich vor: im Komma Wörgl (11. Februar), Konservatorium Innsbruck (19. Februar) sowie im Tuxcenter/Zillertal (1. März).
„Was Paganini an der Geige war und Hendrix an der Gitarre, das ist Herbert Pixner an der Ziach, der Steirischen Harmonika.“ So hat das Magazin GEO Spezial Alpen den aus dem Passeiertal stammenden Musiker kürzlich charakterisiert. Produzent Pepi Schmiderer beschreibt ihn als einen der „kreativsten und vielseitigsten Harmonikavirtuosen im Alpenraum“.
In eine fixe Schublade will sich der Komponist Pixner nicht einordnen lassen. „Mein Ziel ist die ständige musikalische Weiterentwicklung. Weil ich immer neugierig auf Neues bin“, erklärte er im Studio. Sein Genre siedelt er dann doch „zwischen Volkmusik, Weltmusik und Jazz“ an. „Aber ich will immer Grenzen ausloten“, bemerkte er voller Tatendrang. Voll in seinem Element ist der 36-Jährige auf der Bühne: „Beim Liveauftritt ist der Spaßfaktor am größten. Da ist auch genug Raum für Improvisationen.“
In Deutschland ist Herbert Pixner kürzlich mit dem Stern des Jahres in der Kategorie „Neue Volksmusik“ ausgezeichnet worden.



