Mit Kunst am Zaun einen Schandfleck versteckt
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Der Nutzen der Freilichtausstellung ist doppelt: einerseits bleibt den Passanten und Besuchern der Anblick des Bauschutts erspart.
Foto: Oblasser
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Lienz – Das Tiroler Photoarchiv (TAP) und die Südtiroler Firma „Durst Phototechnik“ stellen insgesamt 49 historische Aufnahmen, gedruckt auf Folien von 3,3 Metern Seitenlänge, zur Verfügung. Mit den 277 Quadratmetern Plane lässt sich der Bauzaun rund um das so genannte Mühlenareal fast ganz abdecken. Die Freilichtausstellung läuft über eine Länge von 163 Metern rund um die Baustelle des „Kaufhaus Lienz“ direkt an der Bundesstraße. Dort haben die Projektbetreiber schon vor Längerem einen Teil des Altbestandes abgerissen. Die restlichen Ruinen warten seither auf die Entscheidung des Gemeinderates, wie es weitergehen soll.
Der Nutzen der Freilichtausstellung ist doppelt: einerseits bleibt den Passanten und Besuchern der Anblick des Bauschutts erspart, andererseits bekommt das Photoarchiv Gelegenheit und Platz, Teile seine Bestandes in monumentaler Größe zu zeigen und der Öffentlichkeit gratis und unkompliziert zugänglich zu machen. Die Aufnahmen stammen aus der Zeit zwischen 1893 und 1975 und zeigen Bilder aus Lienz und dem gesamten Pustertal. (co)
aktualisiert: Mo, 30.01.2012 19:00



