Väterchen Novak
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Oberst Guido Novak von Arienti, Kommandant der Kaiserjäger, mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Innsbruck.Foto: Archiv LIR 2 Linz
Foto: Kaiserjägermuseum
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Innsbruck – Bei „Es war einmal ...“ denkt man unwillkürlich an Märchen. In der Sonderausstellung im neuen alten Kaiserjägermuseum am Berg- isel geht es allerdings um einen Menschen aus Fleisch und Blut: um Feldmarschallleutnant Guido Novak von Arienti (1859–1927).
Bestückt mit Objekten aus dem Nachlass Novaks sind in dem für Sonderausstellungen reservierten Raum vergilbte Fotos von „Väterchen Novak“ und seiner Familie, von Kriegsschauplätzen und Ruinen zu sehen. Genauso wie der Feldstecher, die Offizierskappe, der Reisewecker, der Zwicker oder der Geschenksäbel für „den tapferen Führer in den blutigen Isonzo-Schlachten“. Eine ganze Vitrine ist mit den Orden und Abzeichen vollgeräumt, die Novak von Arienti in seinem langen Soldatenleben an die Brust geheftet wurden.
„Es war einmal ein Väterchen“ ist eine Schau, die in die Welt der Habsburger-Monarchie entführt. Mit deren Untergang auch ein Wertesystem obsolet wurde, das auch das von Novak von Arienti, dem letzten Kommandanten des 1. Tiroler Kaiserjägerregiments vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, gewesen ist. (schlo)



