Kraftvoll-frische Interpretationen
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Der begnadete Fabulierer Gunter Damisch ist einer der sechs Künstler, deren Werke in der Galerie Pedit präsentiert werden.Foto: Funder
Foto: Claudia Funder
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Von Claudia Funder
Lienz – Es ist ein spannender Mix aus Klassikern mit unverkennbarer Handschrift wie Gunter Damisch, Alois Mosbacher und Hans Staudacher sowie jüngeren Künstlern – Matthias Bernhard, Ursula Buchart und Christoph Holzeis –, der ab morgen in der Galerie von Gaudens Pedit zu sehen ist.
Unter dem Ausstellungstitel „spring!“ verdeutlicht die dominierende, kraftvoll-frische Farbigkeit das Frühlingserwachen im Kontext der Schau, die bewusst auf leichte, fröhliche Motive setzt. Da sind die Exponate von Gunter Damisch mit erstaunlich hohem Wiedererkennungswert, dichter Bildsprache und stark grafischem Impuls, welche die charakteristischen Mikro- und Makrokosmen darstellen. Hans Staudacher, Begründer und Hauptvertreter des österreichischen Informel, ist mit Expressiv-Lyrischem vertreten. Mosbachers Werke hingegen zeigen gegenstandsnahe Motive am Limit zwischen Malerei und Grafik.
Diesen drei bedeutenden zeitgenössischen Künstlern werden in der Ausstellung Exponate von Vertretern der jüngeren Generation gegenübergestellt, darunter eine Auswahl von Werken der Damisch-Schüler Bernhard, mit kraftvoll archaischer Malerei, und Buchart, mit malerischer Interpretation von trivialen Versatzstücken. Holzeis, ebenfalls den talentierten „Jungen“ angehörig, zeigt Arbeiten einer narrativ-figuralen Malerei. Die Schau ist von 13. April bis 23. Juni freitags von 14 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.



