Museum in Wörgl braucht mehr Platz
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Museumsführer Hans Gwiggner, Edith Bertel (Tagungshaus), Ludwig Ascher (Stadtmarketing), Kulturrefent Johannes Puchleitner (v. l.).Foto: Spielbichler
Foto: spielbichler
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Wörgl – Identität zu stiften und Bewusstsein für die eigene Geschichte zu fördern, zählt der Heimatmuseumsverein Wörgl neben der Bewahrung historischer Exponate zu seinen Aufgaben. Er eröffnete eine Ausstellung über die Anfänge der Zementindustrie im Raum Wörgl, die spannende Einblicke in die lokale Industriegeschichte der Region bietet. Die Sonderausstellung ist nun wieder geöffnet und kann während der Öffnungszeiten des Heimatmuseums bis Ende September 2012 jeweils dienstags und samstags von 10 bis 11.30 Uhr besichtigt werden.
Der Museumsverein strebt seit Jahren eine Erweiterung der Ausstellungsfläche an, die im Zuge des Umbaus der Landesmusikschule im Konzept von Architekt Klaus Ebner bereits vorgesehen ist. „Die Machbarkeitsstudie liegt in der Schublade und wird umgesetzt, sobald Geld zur Verfügung steht“, erklärte Kulturreferent Johannes Puchleitner, als er im Zuge der Jahreshauptversammlung auf die weitere Vorgangsweise von Obmann Markus Steinbacher angesprochen wurde. Bis zur Erweiterung, die laut Puchleitner „mit Glück bis 2016“, aber wohl eher erst später erfolgen wird, besteht die Möglichkeit, neue Inhalte im bestehenden Museum zu präsentieren und dafür ausgestellte Exponate ins Depot zu bringen. Wörgls Wirtschaftsgeschichte bietet dazu noch reichlich Stoff und so freute sich die Vereinsleitung über das Angebot von Peter Weich, ehemals Chef der Firma Aristo in Wörgl, dem Museum Rechenschieber und für deren Produktion benötigte Werkzeuge zur Verfügung zu stellen. „Die erstmalige Teilnahme an der Langen Nacht der Museen 2011 war ein voller Erfolg, und wir wollen auch heuer am 6. Oktober 2012 wieder mitmachen“, kündigte Steinbacher an. (vsg)



