Pröll will Strafe für „Po-Grapscher“
St. Pölten – Die Wochen vor der niederösterreichischen Landtagswahl hat Landeshauptmann Erwin Pröll (VP) am Samstag gegenüber Ö1 bekräftigt, eine ganze Legislaturperiode im Amt bleiben zu wollen. In Sachen Spekulieren mit Steuergeldern wies er einen Vergleich mit dem Finanzskandal in Salzburg „dringendst“ zurück. Dass das Thema Veranlagungen, durch die mehr als 800 Mio. Euro erwirtschaftet worden seien, nun wieder „hochgekocht“ werde, zeige, dass die Mitbewerber keine anderen Themen hätten. In der aktuellen Sexismus-Debatte sprach sich Pröll im Gegensatz zu Justizministerin Beatrix Karl (VP) dafür aus, dass „Po-Grapschen“ strafbar sein sollte. Wenn sich eine Frau belästigt fühle, dann sollten auch rechtliche Schritte gesetzt werden. Für Pröll ist der Umgang mit Frauen „eine Frage des Charakters und persönlichen Respekts“. Er geht davon aus, dass Karl „hier einen Weg einschlägt, der dem Überschreiten Einhalt gebietet“. Gleichzeitig zeigte sich Pröll überzeugt, dass seine Parteikollegin mit dieser Frage sorgsam umzugehen wisse. (TT)







