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Innenpolitik

Aschermittwoch treibt Politiker wieder an die Rednerpulte

Der „politische Aschermittwoch“ der FPÖ mit Parteiobmann Strache findet in diesem Jahr erst am Freitag statt.

Wien – Der Aschermittwoch wird von Politikern traditionsgemäß auch heuer dazu genutzt, Botschaften unters Volk zu bringen. Ein bisschen zu spät dran ist heuer die FPÖ, deren 22. „Politischer Aschermittwoch“ in der Jahnturnhalle in Ried im Innkreis dieses Mal - aus Termingründen - erst am Freitag stattfindet. Sonst dürfte aber alles wie gehabt bleiben.

Jedes Jahr kommentieren die Redner in Bierzelt-Atmosphäre inklusive Heringsschmaus in mehr oder weniger deftigen Worten die politische Lage. Ehrengäste sind auch heuer FPÖ-Chef Strache und Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner.

Tatsächlich pünktlich schaffen es hingegen die Behindertensprecher von ÖVP und Grünen, Franz-Joseph Huainigg und Helene Jarmer, die zum „Politischen Aschermittwoch aus anderer Sicht“ ins Parlament laden. Bei einem Vormittag mit Reden, Musik und Katerfrühstück wollen die beiden Politiker mit ironischem Witz ihre Anliegen darlegen und von skurrilen Begegnungen zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen erzählen. Ebenfalls in Wien zieht es Wirtschaftsbund-Präsident Leitl ans Mikrofon.

Die Grünen lassen es sich auch nicht nehmen, den politischen Aschermittwoch in weiteren Bundesländern zu begehen: Rolf Holub, Spitzenkandidat in Kärnten und Kabarettist, kann man in Klagenfurt lauschen, während der Nationalratsabgeordnete Peter Pilz in Salzburg unter dem Motto „Der Große Saustall“ etwas „Neues über die Skandale, die Nehmer und die Hintermänner“ zu erzählen hat. (APA)