Naturhistorisches Museum:Neuer Eingang, neue Bücher, neue Jahreskarte Utl.: Erstmals Jahreskarte erhältlich - Lois Lammerhuber zeigt in „NHM Top 100“ die schönsten Objekte des Hauses und dokumentiert in „Hallstatt 7000“ die prähistorischen Bergbau-Funde
Wien (APA) - Neuer Eingangsbereich, neue Publikationen, neue Jahreskarte - Novitäten hat das Naturhistorische Museum Wien (NHM) zu bieten, und nahm dies zum Anlass für ein Fest Freitag Abend im Haus am Ring. Die Besucher erwartet in der unteren Kuppelhalle ein neugestalteter Garderoben- und Kassenbereich und ein Museumsshop, wo man nun auch ohne Eintrittskarte einkaufen kann. Die benötigen Besitzer der erstmals erhältlichen Jahreskarte des NHM ohnedies nicht mehr: für 27 Euro und damit günstiger als drei Einzelbesuche kann man das ganze Jahr über Natur in all ihren Facetten erleben.
Nicht nur für Jahreskartenbesitzer, sondern für alle Fans der musealen Dokumentation von 4,5 Milliarden Jahren Geschichte der Erde und des Lebens bietet sich das neue, in Deutsch und Englisch erhältliche Buch „NHM Top 100“, an. Aus den rund 30 Millionen Sammlungsobjekten des Hauses wurden „die 100 schönsten und bedeutendsten“ Ausstellungsstücke aus allen Abteilungen ausgewählt und vom österreichischen Fotografen Lois Lammerhuber in zum Teil ungewöhnlichen Ansichten in Szene gesetzt. Neu erschienen ist auch der klassische Museumsführer des NHM in englischer Sprache.
Lammerhuber zeichnet auch für die Bilder in dem Buch „Hallstatt 7000“ verantwortlich, in dem der Leiter der vom NHM betreuten Ausgrabungen in Hallstatt, Anton Kern, rund 7.000 Jahre Salzbergbau in der Region dokumentiert. Auf knapp 500 Seiten zeigt der Bildband, welch unglaublicher historischer Schatz am Hallstätter Gräberfeld und im historischen Bergbau geborgen wurden.
Der Musik der Hallstattzeit (ca. 800-500 v. Chr.) widmet sich die nun im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) erschienene CD „Sitularia“. Verantwortlich dafür zeichnet die Urgeschichte-Expertin Michaela Lochner von der Prähistorischen Kommission der ÖAW und das Ensemble Cantlon. Unter der Leitung von Albin Paulus lassen die Künstler die Musikwelt der Hallstattzeit auf rekonstruierten antiken Instrumenten wie Leier, Hornpfeife, Panflöte, Knochen- und Gefäßflöte, Bass-Winkelharfe, Maultrommel und verschiedenen Rasselinstrumenten wieder auferstehen.
(S E R V I C E - „Hallstatt 7000“, Edition Lammerhuber, 468 Seiten, 39,90 Euro, ISBN: 978-3-901753-22-0. Das Buch ist ebenso wie der Museumsführer und das Best-Of „NHM Top 100“ im Museumshop erhältlich; Michaela Lochner (Hg.) „Sitularia - Klänge aus der Hallstattzeit, Audio-CD mit Booklet, 14,90 Euro, ISBN 978-3-7001-7002-0) (Schluss) cm/pra
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