VP-Granden wünschen sich Erneuerung
VP-Abspaltungen
In den Kommunen. In den Gemeinden haben ÖVP-nahe Bauern-, Arbeitnehmer- oder Bürgerlisten Tradition. 1971 kandidierte in Innsbruck der Tiroler Arbeitsbund, der sich zuvor von der VP abgespaltet hat. 1994 ging Herwig van Staa mit „Für Innsbruck“ eigene Wege.
Im Land. Ex-AK-Chef Fritz Dinkhauser wandte sich 2008 von der VP ab und zog mit seinem „Bürgerforum“ in die Wahl. Jetzt sind Ex-VP-LR Hosp und BM Oppitz-Plörer Taufpatinnen von „vorwärts Tirol“.
Achtung! Das ist nur ein Mustertext. Achtung! Das ist nur ein Mustertext. Achtung! Das ist nur ein Mustertext. Achtung! Das ist nur ein Mustertext. Achtung! Das ist nur ein Mustertext. Achtung! Das ist nur ein Mustertext.
Von Peter Nindler
Innsbruck – Viele Jahre gehörten Wendelin Weingartner und Franz Fischler zum innersten Kreis der Tiroler Volkspartei, Alt-LH Weingartner führte die Partei von 1991 bis zum Jahr 2000. Was sagen sie nun zur Entwicklung im bürgerlichen Lager? Obwohl die von Ex-LR Anna Hosp, Innsbrucks BM Christine Oppitz-Plörer sowie dem ehemaligen SP-Landesrat Hans Lindenberger aus der Taufe gehobene Partei „vorwärts Tirol“ alle Parteien Stimmen kosten wird, „der Schaden für die ÖVP wird geringer sein, als man glaubt“, erklärt Weingartner. Und für Fischler machen Altspatzen wie Hosp und Lindenberger noch keinen politischen Frühling.
Sowohl Fischler als auch Weingartner gelten als kritische Geister in der ÖVP, die Oppitz-Plörer durchaus schätzen. Weingartner wundert sich deshalb, dass die Bürgermeisterin „bei der Gruppe mitmacht“. Aber selbstverständlich tue es jeder Partei weh, wenn Teile wegbrechen. „Da geht es oft um Egoismen und Enttäuschungen. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass das bürgerliche Lager nicht so geschlossen ist wie das linke.“ Trotzdem sei es eigenartig, dass die Bürgerlichen in Tirol viel stärker dazu tendieren, sich zu spalten, fügt Fischler hinzu.
Der ehemalige EU-Agrarkommissar ortet in Tirol allerdings eine gewisse Frustration und ein Proteststimmenpotenzial. Und wie kann die ÖVP darauf reagieren? „Die Volkspartei muss agieren, nicht reagieren. Es besteht ein Erneuerungsbedarf – vor allem auch inhaltlich.“ Fischler erwartet sich Konzepte für die Tiroler Zukunft. „Welche Jobs können etwa gut ausgebildeten Leuten angeboten werden?“ Es gebe gute Angebote von den Fachhochschulen bis zu den Universitäten, doch danach benötige es auch genügend attraktive Arbeitsplätze.
Weingartner kritisiert seinerseits personelle Schwachstellen. Mit Blickwinkel Landtagswahl bestehe für die ÖVP vor allem im Großraum Innsbruck Handlungsbedarf, betont er. „Ein Spitzenkandidat Herwig van Staa ist das falsche Signal in der Landeshauptstadt.“ Deshalb habe er es nicht verstanden, dass sich Oppitz-Plörer im Vorfeld der Kandidatennominierung für van Staa ausgesprochen habe. Zweifellos müsse die ÖVP für Innsbruck noch ein Zeichen setzen. Und das gilt laut Weingartner ebenfalls für den Bezirk Innsbruck-Land.







