„Wir wollen Geld loswerden“
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LHStv. Anton Steixner (l.) und LR Thomas Pupp informierten am Donnerstag in Imst über die Sanierungsoffensive des Landes.Foto: Paschinger
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Imst – Es ist derzeit eine Tour durch alle Bezirke: LHStv. und Energiereferent Anton Steixner (ÖVP) und Wohnbau-Landesrat Thomas Pupp (SPÖ) informieren über die neue Sanierungsoffensive des Landes. „Wir nehmen dafür 18 Millionen Euro in die Hand“, sagt Pupp. Und Steixner ergänzt, dass man sie loswerden wolle.
Diese neue Sanierungsoffensive gelte für zwei Jahre. Einkommensunabhängig ist sie, energiesparende und umweltschonende Maßnahmen werden stärker gefördert als bisher und die Ökobonusförderung gar verdoppelt. Vorbild ist die Sanierungsoffensive, die von 2009 bis 2011 gegolten hatte: Tirolweit wurden mit 130 Fördermillionen Investitionen in der Höhe von 450 Millionen Euro ausgelöst. Allein im Bezirk wurden mit 1930 Ansuchen 2780 Wohnungen saniert. Die 4280 Maßnahmen umfassten Fenstertausch, Heizungserneuerungen, Vollwärmeschutz und Dachsanierung. Knapp 13 Millionen Euro an Förderungen schafften ein Bauvolumen von 42,6 Millionen Euro. Dazu wurden 245 Wohnungen mit dem Ökobonus umfassend saniert. Derzeit bekomme man fast die Hälfte der Sanierungsmaßnahmen gefördert.
Steixner ist von der Aktion des Landes „extrem überzeugt“. 40 Prozent der in Tirol verbrauchten Energie fließe in die Raumwärme und die Hälfte der Gebäude stammt aus der Zeit vor 1980. Zwei Drittel der Heizungen laufen mit fossilen Brennstoffen. Nach einer umfassenden Sanierung brauche man nur noch 20 bis 30 Prozent der ursprünglich benötigten Energie, so Steixner. (pascal)




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