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Letztes Update am TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe

Landespolitik

FPÖ will in Tirol in die Regierung

In einer Pressekonferenz erklärte die Tiroler FPÖ ihre Ziele für die Landtagswahl.

Innsbruck – Drei Monate vor der Tiroler Landtagswahl wird die Landespolitik gehörig durcheinandergewirbelt. FP-Landesparteichef Gerald Hauser und seine Nummer zwei Rudi Federspiel legten sich deshalb heute bei einer Pressekonferenz fest: „Wir wollen ein bürgerliches Tirol erhalten“, betonte Hauser. Einmal mehr bezeichnete der blaue Parteiobmann die FPÖ als soziale Heimatpartei, die für soziale Gerechtigkeit, die christliche Wertegemeinschaft und Sicherheit stehe und ein vernünftiges Wirtschaften stehe. Federspiel glaubt, dass die Sicherheitsdefizite im Land nicht unter den Teppich gekehrt werden dürfen, „außerdem benötigt es touristische Impulse. Die Tirol Werbung hat es verabsäumt Klinken zu putzen.“

Das Ziel der FPÖ ist klar: Von 12,4 Prozent wollen die Freiheitlichen auf 15 Prozent und fünf Mandate (bisher vier) zulegen. „Und aus der Position der Stärke heraus wollen wir Regierungsverantwortung übernehmen – aber nicht um jeden Preis“, fügte Hauser hinzu.

Mit Ausnahme der Grünen, von denen uns ideologisch Welten trennen“ (Federspiel) kann sich die FPÖ mit jeder Partei eine Zusammenarbeit nach der Landtagswahl vorstellen. „Die Größte Übereinstimmung gibt es aber sicher mit der ÖVP“, sieht Federspiel in der Volkspartei den bevorzugten Partner für ein bürgerliches Bündnis. „Denn im Land darf nicht das Gleiche passieren wie in der Landeshauptstadt. In Innsbruck regiert ein links-linkes Bündnis mit Christine Oppitz-Plörer an der Spitze.“ (pn)