Telfer Jugend soll Zukunft mitgestalten
Von Sabine Kuess
Telfs – Was wünschen sich die Telfer Jugendlichen in der Marktgemeinde? Diese zentrale Frage stellt die Gemeinde in einer Jugendumfrage an 1550 Jugendliche im Alter von zwölf bis 19 Jahren.
„2013 wollen wir die Jugendarbeit in den Vordergrund stellen und wesentliche Schritte weiterkommen“, begründet Bürgermeister Christian Härting gestern die Initiative des Jugendausschusses in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Referatsleiter Arnold Wackerle und dem Jugendkoordinator Andreas Hamberger. Ausschussobmann Florian Stöfelz spricht von einem „ausgewogenen Fragenkatalog mit 17 Fragen“. Freizeitmöglichkeiten und -einrichtungen sowie die Öffnungszeiten des Jugendhauses werden abgefragt.
Wichtig sei auch, eine Lösung im Bereich Fuchsbühel zu finden. Verhandlungen für Jugendräume seien bereits im Laufen laut Härting. „Es ist wichtig, dort etwas zu schaffen vor Ort. Das Jugendhaus Chilli ist zwar erreichbar, aber nur sehr schwierig“, ergänzt Stöfelz. Außerdem werde der bestehende Jugendraum Chilli heuer saniert. Erste Arbeiten, ihn jugendgerecht zu machen, haben bereits 2012 begonnen. Ob und wie man den bestehenden Vorplatz beim Jugendhaus in der Weissenbachgasse adaptieren könne, berät der Jugendausschuss in seiner nächsten Sitzung. Für den Telfer Ortschef und den Jugendausschussobmann ist die Umfrage ein „guter Start, um weitere Schritte in der Jugendarbeit zu setzen“.
Der anonyme Fragebogen soll in der kommenden Woche versendet werden, Mitte März soll Einsendeschluss sein. Ein genaues Datum stand gestern bei der Pressekonferenz noch nicht fest. Damit möglichst viele Rückmeldungen kommen, lockt die Gemeinde Telfs mit der Verlosung von zwei iPad Mini, „um es interessanter zu machen“, wie Stöfelz betont. Eine Prognose über den Rücklauf „traue ich mich keine abgeben“, sagt Stöfelz. Er ergänzt aber, dass man ab 70 bis 100 ausgefüllten Fragebögen mit den Ergebnissen arbeiten könne. Bürgermeister Härting hofft auf mindestens zwanzig Prozent. „Alles drüber wäre ein Erfolg“, erklärt er.
Andreas Hamberger, der seit Jänner in Telfs als Jugendkoordinator engagiert ist, weiß: „Es ist wichtig, Jugendliche einzubauen in die Jugendarbeit.“






