25.02.2011
Innsbruck

Diskussion um die Wohnbauförderung

Innsbruck – Nach der gestarteten Kampagne von AK-Chef Erwin Zangerl für eine vorzeitig begünstigte Rückzahlung der Wohnbauförderung, meldet sich eine Partei nach der anderen zu Wort. Während die Grünen Zangerl als Agenten der Großverdiener bezeichnen: „Wenn ein anderes Bundesland wie Salzburg Geld zum Verschenken hat, dann sollen sie es tun“, verweist Klubchef Georg Willi darauf, dass sich der Landtag bereits einmal dagegen entschieden hat. Es sei nicht verantwortlich, Steuergeld zu verschenken. Für FP-Chef Gerald Hauser müssten die Schwächen der Wohnbauförderung hingegen endlich behoben werden. Er fordert ein, dass die Effizienz der Tiroler Wohnbauförderung überhaupt verbessert werde.

Zangerl wiederum legt Wert darauf, dass die Wohnbauförderungsgelder Mittel der Arbeitnehmer sind und wundert sich „über die Unwissenheit so mancher Politiker“. Er pocht auf die Zweckwidmung der Mittel. (TT)

Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Fr, 25.02.2011
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