„Tirols Spitäler sind sparsam und effizient“
Bilanz der Spitäler
Betriebsabgänge: LKH Innsbruck -649.092 € (2009: -1.4 Mio. €) , LKH Hochzirl -1,277 Mio. € (-622.111 €), LKH Natters -2,573 Mio. € (-1,098 Mio. €), PKH Hall -1,517 Mio. € (-426.132), BKH Hall -2,589 Mio. € (-2,044 Mio. €), BKH Schwaz -1,138 Mio. € (-1,794 Mio. €), BKH St. Johann -38.095 € (-770.000), BKH Reutte -1,057 Mio. € (-1,961 Mio. €); Überschüsse: BKH Kufstein 1,561 Mio. € (2,107 Mio. €), BKH Lienz 172.551 € (192.309 €), KH Zams 843.644 € (1,090 Mio. €).
Von Peter Nindler
Innsbruck – Spitalsschließungen wie in Wien (drei) oder Bettenreduktionen wie in der Steiermark (700) und Oberösterreich (760) wird es in Tirol nicht geben. „Im Gegenteil“, betont LR Tilg. Tirol habe immer sehr sparsam und effizient gewirtschaftet. „Deshalb können wir auch in Zeiten der Budgetkonsolidierung den Bettenplan 2009 und wichtige Versorgungsstrukturen wie Akutgeriatrie, Palliativ- und Hospizversorgung oder die Dezentralisierung der Psychiatrie umsetzen.“ 680 Mio. Euro werden in die Krankenhäuser investiert.
Dass Wien, Steiermark und Oberösterreich jetzt mit Reformen beginnen, wertet Tilg als positiv, um das gesamte Gesundheitswesen in Österreich abzusichern. Dramatisch sei die Situation in Kärnten und in der Steiermark. Tilg: „Die Kärntner Spitalsholding hat Schulden von 1,4 Mrd. Euro angehäuft, die steirische 1,8 Milliarden. Die Tiroler Spitalsholding Tilak ist hingegen schuldenfrei. Das ist ein enormer Erfolg nachhaltiger Gesundheitspolitik und der 7000 Tilak-Mitarbeiter.“
Die vorliegenden Bilanzen der elf Tiroler Spitäler sind für Tilg ein Beweis dafür, dass sie gut wirtschaften. Im Bericht für den Gesundheitsfonds wird ein Abgang von 8,263 Mio. Euro ausgewiesen: Landeskrankenhäuser 6,018 Mio. Euro und Bezirksspitäler 2,245 Mio. Euro.



