Phantomtor in Wembley - Ruf nach Torlinientechnologie wird laut
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Der Schuss von Mata hatte die Torlinie - wie hier ersichtlich - nicht überquert.
Foto: REUTERS
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London - Der Ruf nach der Einführung einer Torlinientechnologie ist am Sonntag wieder lauter geworden. Im FA-Cup-Semifinale zwischen Chelsea und Tottenham im Londoner Wembley-Stadion hatte ein Schuss von Chelseas Juan Mata die Linie - wie auf TV-Bildern klar ersichtlich - nicht überquert, Schiedsrichter Martin Atkinson entschied dennoch auf Tor zum 2:0 für die „Blues“. Am Ende setzte sich Chelsea mit 5:1 durch.
Tottenham-Coach Harry Redknapp war danach erzürnt und sprach von einem „Desaster“. „Das war nicht einmal annähernd ein Tor. Der Schiedsrichter hat einen schweren Fehler gemacht“, schimpfte der Coach. In der vergangenen Premier-League-Saison verlor Tottenham auswärts gegen Chelsea mit 1:2 - aufgrund eines Treffers von Frank Lampard, der ebenfalls nicht hätte zählen dürfen, weil der Ball nicht mit vollem Durchmesser die Linie überschritten hatte. „Wir brauchen die Torlinientechnologie unbedingt“, sagte Redknapp. (APA)
aktualisiert: Mo, 16.04.2012 11:17



