8000 Dollar Strafe für Argentinier Nalbandian nach Wasser-Attacke
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David Nalbandian verstand nach seinem Zweitrunden-Aus die Welt nicht mehr.
Foto: EPA
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Melbourne - Der argentinische Tennisprofi David Nalbandian muss 8000 Dollar Strafe zahlen, weil er nach seiner Niederlage in der zweiten Runde der Australian Open gegen John Isner (USA) einen Turniermitarbeiter mit Wasser bespritzt hat. In der Partie hatte der Schiedsrichter in der Endphase des fünften Satzes bei einem Breakball für Nalbandian den Linienrichter überstimmt und dem Argentinier die Möglichkeit verwehrt, das sogenannte Hawk-eye zur Video-Kontrolle einzusetzen.
„Es ist unglaublich, dass solche wichtigen Turniere mit solchen Referees gespielt werden“, hatte Nalbandian nach der Begegnung geschimpft. Für die Wasserattacke auf einen Offiziellen wurde der 30-Jährige nun wegen unsportlichen Verhaltens bestraft.
Federer und Nadal locker ein Runde weiter
Sportlich gesehen gab es am Freitag keine großen Aufreger. Sowohl Roger Federer, der sich gegen Melzer-Bezwinger Ivo Karlovic 7:6,7:5,6:3 durchsetzte, als auch Rafael Nadal (6:2,6:4:,6:2 gegen den Tschechen Lukas Lacko) setzten sich in drei Sätzen durch und stehen im Achtelfinale. Für Aufsehen sorgte Lokalmatador Bernard Tomic. Der 19-jährige Australier besiegte den an Nummer 13 gesetzten Ukrainer Alexander Dolgopolow in einem Fünf-Satz-Krimi 4:6,7:6,7:6,2:6,6:3.
Bei den Damen gab sich die Weltranglisten-Erste Caroline Wozniacki keine Blöße und fertigte die Rumänin Monica Niculescu 6:2,6:2 ab.
Melzer mit Petzschner im Achtelfinale
Aus österreichischer Sicht gab es ebenfalls einen Favoritensieg zu bejubeln. Jürgen Melzer setzte sich mit Doppelpartner Philipp Petzschner gegen Chela/Schwank (ARG) 6:2,6:4 durch. Julian Knowle musste sich mit dem Deutschen Michael Kohlmann der italienischen Paarung Bracciali/Starace 4:6,4:6 geschlagen geben. (tt.com, dpa)
aktualisiert: Fr, 20.01.2012 13:02



