Tiroler Tage in der Volleyball-Bundesliga
Von Tobias Waidhofer
Innsbruck – „Die gefährlichsten Spiele sind jene, die man eigentlich schon gewonnen hat, bevor sie begonnen haben“ – eine Weisheit, die Trainer seit Jahren benützen, um Hochnäsigkeit einer favorisierten Mannschaft schon im Keim zu ersticken. Auch Hypo-Trainer Stefan Chrtiansky scheint vor den Duellen mit dem Vorletzten (Hotvolleys) und Letzten (VC Mils) die richtigen Worte gefunden zu haben. Dem 3:0 gegen die Wiener ließen die Champions-League-gestählten Tiroler gestern auch ein 3:0 (-14. -13, -12) im Derby gegen Mils folgen. „Eine sehr ordentliche Leistung mit der richtigen Einstellung. Besonders die Jungen haben mir gefallen“, hatte Chrtiansky ein Sonderlob für Alexander Tusch, Martin Ermacora und Niklas Kronthaler übrig. Für Hypo geht es am Montag (20.15 Uhr/live auf ORF Sport Plus) zum Spitzenspiel nach Aich/Dob. Mils muss morgen (15 Uhr) zu Hypo Niederösterreich.
38. Derby: Auch die Fans der Volleyballerinnen dürfen sich heute (17.30 Uhr/USI-Halle) auf ein Derby freuen. Am vorletzten Spieltag des Grunddurchgangs der Damen-Bundesliga empfängt die TI-Murauer den VC Tirol. Beide Teams stehen bereits als Teilnehmer des Meister-Play-offs fest – es geht allerdings noch um die beste Ausgangsposition. Außerdem haben sich die TI-Damen rund um Trainer Rogelio Hernandez Revanche für die 1:3-Hinspiel-Niederlage auf die eigenen Fahnen geheftet.



