31.01.2012
Volleyball

Ein hartes Stück Arbeit für Hypo Tirol

Die Volleyballer von Hypo Tirol holten sich mit einem mühsam erkämpften 3:2-Auswärtserfolg bei Aich/Dob den 20. Liga-Sieg
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Volleyball – Bundesliga-Herren

20. Runde: Aich/Dob – Hypo Tirol Volleyballteam2:3 (25:17, 24:26, 28:30, 25:23,8:15).

Die Viertelfinalpaarungen (best of three): Hypo Tirol Volleyballteam – VC Gleisdorf (erstes Match am 18. Februar) in der USI-Halle), Aich/Dob – Klagenfurt, VC Niederösterreich – Graz, Arbesbach – Hartberg.

Von Daniel Suckert

Bleiburg – „Wir bleiben fix an der Tabellenspitze. Darum fehlt uns der Druck und die Anspannung“, brachte es Hypo-Aufspieler Alexander Tusch auf den Punkt. Die Volleyballer von Hypo Tirol taten sich beim Gastspiel bei Aich/Dob besonders schwer. Schlussendlich gab es aber doch noch den 20. Sieg im 20. Liga-Spiel zu bejubeln.

Vier Sätze lang hatten die Volleyballer von Hypo Tirol alle Hände voll zu tun, die Angriffe von Aich/Dob in den Griff zu bekommen. Die Gastgeber waren bis in die Haarspitzen motiviert und machten von Beginn an Druck. Aich/Dob wollte den Beweis liefern, mit Hypo auf Augenhöhe zu stehen. Und das gelang auch zunächst: der erste Satz ging mit 25:17 an die Spielgemeinschaft.

Nur langsam erwachte Hypo Tirol aus der Lethargie. Beim Block und beim Service fehlte die Aggressivität und Konstanz. Erst als Stefan Chrtiansky Jr. und Co. den Verlust des zweiten Satzes vor Augen hatten, zündeten sie den Turbo und holten sich diesen mit 26:24-Punkten.

Wer jetzt dachte, das Spiel sei gelaufen, der täuschte sich gewaltig. Ganz im Gegenteil. Aich/Dob kämpfte beherzt und führte plötzlich mit 23:19. Dann kam der starke Auftritt von Chrtiansky jr. Mit starkem Service brachte er seine Mannschaft zurück ins Spiel. Und nach zwei abgewehrten Satzbällen rettete ein Block von Hypo-Akteur Pedro Frances den 30:28-Sieg im dritten Satz.

Doch erneut folgte die kalte Dusche: Hypo verspielte einen Polster von vier Punkten und verlor diesen vierten Satz mit 23:25. Ein Entscheidungssatz musste her: Da behielten die Hypo-Akteure dann endlich die Nerven. Der erste Matchball führte zum 15:8-Erfolg – mit viel Kopfweh zur perfekten Saison.

Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Di, 31.01.2012
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