03.02.2012, 08:33 
Tennis

Nadal droht Ärger mit Steuerbehörden

Laut Medien machte die Firma des Tennis-Superstars unzureichende Abgaben zwischen 2005 und 2009.
Rafael Nadals Firma „Aspermir“ soll bei einem Einkommen von 47 Mio Euro nur 11.000 Euro versteuert haben.
Foto: AP

Madrid - Tennis-Superstar Rafael Nadal droht Ärger mit den Steuerbehörden. Laut spanischen Medienberichten hat das Finanzamt Ermittlungen gegen Nadals Firma „Aspermir“ eingeleitet. Die von Nadal und dessen Vater Sebastian kontrollierte Firma hatte ihren Sitz in San Sebastian. Sie soll von 2005 bis 2009 bei Einnahmen von rund 47 Millionen Euro nur 11.000 Euro versteuert haben.

Bis zum Regierungswechsel im Mai 2011 hatten die Behörden im Baskenland eine großzügige Steuerpolitik betrieben. Seit Dezember 2011 geben die verschiedenen Unternehmen der Gruppe Nadals Heimat Manacor auf Mallorca als Firmensitz an. In einem Statement wehrte sich der zehnfache Major-Sieger gegen die Vorwürfe. Er und die genannten Firmen seien den steuerlichen Verpflichtungen nachgekommen. (APA/Si/Reuters)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Fr, 03.02.2012  08:33
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