31.03.2012, 11:35  Aktualisiert: 31.03.2012, 11:41 
Tennis

Titelverteidiger Djokovic trifft im Miami-Finale auf Murray

Der Serbe führt im Head-to-Head mit 7:5 und geht auf seinen bereits 30. Titel los.
Starker Auftritt im Halbfinale: Djokovic.
Foto: REUTERS

Miami – Nur noch ein Sieg fehlt Novak Djokovic in Miami zur erfolgreichen Titelverteidigung. Der topgesetzte Serbe zog am Freitag mit einem 6:0,7:6(5)-Erfolg über den Überraschungs-Halbfinalisten Juan Monaco aus Argentinien zum vierten Mal ins Endspiel des mit 4,828 Millionen Dollar dotierten ATP-Masters-1000-Turniers ein. In diesem trifft er am Sonntag auf den als Nummer 4 gereihten Schotten Andy Murray, der vom kampflosen Sieg über den am Knie verletzten Rafael Nadal (ESP-2) profitierte.

Nadal muss für das Halbfinale passen

„Ich habe sehr gut begonnen, und war sehr aggressiv. Ich denke, es war ein interessantes Match, für uns und die Fans, und ich bin froh, dass ich im Finale stehe“, analysierte Djokovic, der dieses Turnier zum dritten Mal nach 2007 und 2011 gewinnen möchte. Monaco war im ersten Satz gegen den in ausgezeichneter Form agierenden Australian-Open-Sieger chancenlos, rettete sich bei 5:4 im zweiten Satz mit einem Break noch und kam ins Tiebreak. „Allen Respekt dafür, dass er ins Match zurückgekommen ist, aber ich habe dann zu viele unerzwungene Fehler gemacht und ihn ins Match zurückgelassen“, kritisierte sich der Weltranglisten-Erste.

Auch im Endspiel am Sonntag ist Djokovic der Favorit. Djokovic führt im Head-to-Head mit Murray 7:5, allerdings hat Murray im bisher letzten Aufeinandertreffen im Halbfinale von Dubai vor drei Wochen gewonnen. Vor drei Jahren hatte der Weltranglisten-Vierte das Miami-Endspiel gegen Djokovic für sich entschieden. „Wir alle kennen sein Talent, sein Potenzial und seine Qualität“, ist Djokovic gewarnt. „Er ist auf jedem Belag gefährlich.“

Duell zwischen Rivalen und Freunden

Djokovic sieht Ähnlichkeiten in den Spielstilen beider Finalisten. „Wir sind quasi gemeinsam aufgewachsen und kennen uns schon sehr lange. Seither sind wir Rivalen, aber auch Freunde. Das wird ein gutes Match“, versprach der 24-jährige Serbe, der auf seinen insgesamt 30. Titel losgeht. Auch für Murray wäre es nach Brisbane sein heuer zweiter Turniersieg, er hat bisher 22 Siegerschecks auf der Tour eingestreift.

Bereits am Samstag (ab 18.30 Uhr MESZ) wird die Siegerin des WTA-Premier-Turniers am gleichen Schauplatz ermittelt. Die als Nummer zwei gesetzte Russin Maria Scharapowa trifft auf Agnieszka Radwanska (POL-5). (APA/Reuters/Si)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Sa, 31.03.2012  11:35
aktualisiert: Sa, 31.03.2012  11:41
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