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----------Bundesliga

Wacker zu einer Geldstrafe von 25.000 Euro verurteilt

Der Spielabbruch gegen Sturm Graz kommt dem FC Wacker teuer zu stehen.

Innsbruck – Diese Weihnachtspost schmerzt den FC Wacker Innsbruck. Der Senat 1 der Österreichischen Fußball-Bundesliga verurteilte den Tiroler Bundesligisten zu einer Geldstrafe von 25.000 Euro wegen „§116 Abs. 2 Verletzung der Veranstaltungsbestimmungen und §107 Spielabbruch der ÖFB-Rechtspflegeordnung“.

Geschäftsführer Gerald Schwaninger zeigte sich in einer ersten Stellungnahme betroffen: „Ich bin sehr enttäuscht. Das Urteil trifft uns sehr hart“, wurde Schwaninger in einer Aussendung des Clubs zitiert.

„Ich kann jetzt nur einen Appell an alle fußballbegeisterten Tiroler stellen“, meinte er weiter. „Beim letzten Heimspiel (des Jahres/15. Dezember, Anm.) gegen die Admira wünsche ich mir, dass ganz Fußball-Tirol hinter dem FC Wacker Innsbruck steht und mit einem vollen Tivoli Stadion Tirol ganz Österreich die entsprechende Reaktion auf dieses harte Urteil zeigt.“

Am 17. Spieltag wurde das Heimspiel des FC Wacker gegen Sturm Graz in der Nachspielzeit von Schiedsrichter Manuel Schüttengruber beim Stand von 0:1 abgebrochen. Zuvor hatten einige Anhänger Becher und andere Wurfgegenstände auf den Platz geworfen. Die Partie wurde am grünen Tisch mit 3:0 für die Steirer gewertet. (tt.com, APA)