Die Swarovski-Achse soll wieder aufleben
Innsbruck – Quo vadis, Wacker-Vorstand? Allesamt mit Herz bei der Sache, aber trotzdem nicht vor Fettnäpfchen gefeit. Hannes Bodner (siehe rechts) hat seinen sofortigen Rücktritt angekündigt. Und Noch-Obmann Kaspar Plattner, der mit seiner bisweilen zu gutmütigen Vorgehensweise manche Frage offen ließ, will spätestens im Sommer 2013 nicht mehr. „Ich hätte schon im vergangenen Sommer aufhören sollen“, meinte der engagierte 72-Jährige unlängst. Sein Herz hängt an diesem Verein wie das von Brigitte Plattner, seiner Ehefrau. Die sammelte gestern gar vor den VIP-Eingangsbereichen und schloss sich damit dem Bemühen der Fans an. „Wir müssen zusammenhelfen“, meinte die „First Lady“. Eine Rolle mit Ablaufdatum – für die künftige Obmannschaft werden bereits einige Kandidaten gehandelt:
Der ehemalige Vizebürgermeister Christoph Platzgummer (51), mittlerweile VP-Stadtrat, gilt als heißer, weil sportaffiner Anwärter.
Steuerberater Johannes Marsoner bekleidete das Obmann-Amt bereits und wird neuerdings dafür umgarnt.
Auch der Name des Unternehmers Jürgen Bodenseer (65), schon 1996/97 Präsident zu Zeiten des FC Tirol, fällt. Ihm würde man Wirtschaftskompetenz, Politkontakt und Nähe zum Fußball attestieren, heißt es.
Zuletzt soll auch zu Alfred Fraidl (61) Kontakt aufgenommen worden sein, der nach 35 Jahren aus der Vorstandsriege bei Wacker-Hauptsponsor Tiroler Wasserkraft ausscheidet.
Als Wunschkandidat vieler gilt allerdings einer, der bereits in Wattens als Vereinsoberhaupt fungiert: Klaus Haim (53). Der Fußball- und Pferdeliebhaber war es erst, der mit seinem Zutun das Engagement Roland Kirchlers beim FC Wacker ermöglicht hatte. Und eben diese Achse könnte jene zum früheren Hauptsponsor Swarovski neuerlich aufleben lassen. Ein Hoffnungsschimmer. (floh)


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