Archiv

Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom 17.01.2013

Erster Wacker-Test in Altach

Um 13 Uhr Trainingsspiel gegen St. Gallen geplant – am Abend Generalversammlung.

Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Es wird Zeit, dass beim FC Wacker der ball ins Spiel kommt. Nach knapp zweiwöchiger, intensiver Grundlagenarbeit stünde heute das erste Trainingsspiel der Frühjahrsvorbereitung auf dem Programm. Ob die Partie gegen den Schweizer Erstligisten tatsächlich stattfinden kann, entscheidet sich erst heute. Auf dem Kunstrasenplatz in Widau kann nicht gespielt werden, daher ist das Spiel ab 13 Uhr in Altach geplant. „St. Gallens Sportdirektor Heinz Peischl wird sich heute Vormittag melden, ob gespielt werden kann“, wartet Wackers Team-Betreuer Gogo Feistmantl auf grünes Licht aus Vorarlberg. Wird angepfiffen, setzt Roland Kirchler den gesamten Kader ein. „Das Programm der letzten Woche steckt in den Beinen, jeder Kaderspieler soll zum Einsatz kommen“, hofft Kirchler, dass das Spiel stattfindet. Mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung ist der Wacker-Coach jedenfalls sehr zufrieden: „Es gibt nichts auszusetzen. Alle ziehen voll mit.“ Dazu gehören auch Marco Köfler und Lukas Hinterseer. Das Duo soll im Frühjahr Spielpraxis in der Ersten Liga sammeln.

Am Abend zieht dann der Tiroler Fußball-Traditionsklub im Rahmen seiner Generalversammlung ab 19.13 Uhr im Congress Innsbruck Bilanz. Neben den obligatorischen Berichten des Finanzreferenten, des Sportdirektors und des Vorstandes stehen Ehrungen und ein Ausblick auf das 100-Jahr-Jubiläum ebenso auf der Tagesordnung wie Abstimmungen über diverse Anträge. Zum Beispiel soll in den Statuten verankert werden, dass der Obmann sich in Zukunft offiziell Präsident nennen darf. Dieser Antrag wurde bekanntlich in der letzten Jahreshauptversammlung abgewiesen, was Obmann Kaspar Plattner mächtig ärgerte.

Auch auf Fragen über die wirtschaftliche Situation werden die Vereinsverantwortlichen den Mitgliedern Rede und Antwort stehen müssen. Von der Vorstandsriege fehlt heute übrigens Hannes Bodner, weil er in Kufstein an einer Podiumsdiskussion teilnimmt. Dass er bereits zurückgetreten sei, will Bodner nicht bestätigen: „Stimmt so nicht. Fakt ist, dass es massive Ungereimtheiten gibt …“