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FC Wacker

Schwarzgrüne Bilanz mit gemischten Gefühlen

Die Zahlen des abgelaufenen Wirtschaftsjahres 2011/12 sind positiv, aber der Blick auf die kommende Lizenzierung verursacht Bauchschmerzen.

Von Wolfgang Müller

Innsbruck – 122.945 Euro Gewinn weist die Bilanz 2011/12 des FC Wacker auf, womit das negative Eigenkapital auf 980.024 Euro vermindert wurde. Eine Abrechnung, mit der Finanzreferent Franz Thurner und seine Vorstandskollegen gut leben können. Auch sportlich lief die Saison 2011/12 recht ordentlich. „Mit dem Abstiegskampf hatten wir nie wirklich was zu tun“, blickte Sportdirektor Oliver Prudlo bei der gestrigen Generalversammlung zufrieden zurück. Schnee von gestern – die Gegenwart schreibt andere Zahlen, und die sorgen für gemischte Gefühle beim Tiroler Traditionsklub, der 2013 seinen „Hunderter“ feiert. „Mit einem Jubiläumsspiel, einer Gala und einem Wacker-Buch“, so Obmannstellvertreter Martin Weberberger. Doch das ist Zukunftsmusik.

Der Zuschauerschwund (2010/11: 10.550 im Schnitt; 2011/12: 6500; aktuell: 5100), die Trainerablöse und der Transfer von Roman Wallner belasten aktuell das laufende Budget. „Lamentieren hilft nichts. Wir haben noch einige Aufgaben zu erledigen, und die werden wir auch erledigen“, so Weberberger, der zugibt, dass man der Lizenzierung – wie jedes Jahr – mit Bauchschmerzen entgegenblickt. „Aber das tut mit Ausnahme von Salzburg sowieso die gesamte Lig­a“, relativiert Thurner.