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Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom 19.01.2013

Plattner ist im Finale der Amtsperiode Präsident

Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Mit dem Schlusspfiff bei der Generalversammlung war das Bilanzjahr 2011/12 des FC Wacker Innsbruck endgültig und ordentlich abgeschlossen. Mit sportlich als auch wirtschaftlich durchaus erfreulichen Zahlen. Jetzt wird – wie vom Vorstand versprochen – in die Hände gespuckt, um die so sehr durchwachsen begonnene Saison 2012/13 zu einem befriedigenden Abschluss zu bringen. Zumindest aus sportlicher Sicht gab sich Sportdirektor Oliver Prudlo zum Abschluss seines Berichtes im Congress Innsbruck zuversichtlich: „Ich bin überzeugt davon, dass auch in der Saison 2013/14 am Tivoli Bundesligafußball gespielt werden wird.“

Höhere Ausgaben, weniger Einnahmen – eine Spirale, die es aus wirtschaftlicher Sicht im Frühjahr zu stoppen gilt. „Wir haben Probleme mit der Sponsorenakquisition“, gibt Vorstandsmitglied Martin Weberberger offen zu. Klubboss Kaspar Plattner sieht mit Unbehagen der Lizenzierung entgegen, wollte aber klargestellt wissen, „dass der Verein sehr wohl liquide ist, die Gehälter der Profis und Angestellten pünktlich ausbezahlt werden, ebenso diverse Rechnungen von Lieferanten. Außerdem haben wir auch die Reorganisationsprüfung der Bundesliga immer klaglos durchgebracht.“

Mit 71 Prozent, also der erforderlichen Mehrheit, wurde dem Antrag eine Umbenennung stattgegeben. Daher führt Plattner zum Ende seiner Amtsperiode, die er bis 2014 erfüllen will, den Funktionärstitel Präsident.

Das Beste kam dann noch zum Schluss – Willi Almer und Hans Feichtner wurde für ihre Verdienste die Ehrenmitgliedschaft des Tiroler Traditionsvereins verliehen.