„Unsere Zeit kommt erst“
Von Christof Strasser
St. Johann – 1:0 für St. Johann. Schon die Stimmlage von St.-Johann-Trainer Herbert Sevignani ließ erkennen, dass die drei Punkte gegen Kundl so richtig guttaten und wie Balsam für die Seele waren. Die St. Johanner sind in der Tabelle (14 Punkte) noch an vorletzter Stelle zu finden. Eine Tatsache, die Sevignani nicht wirklich stört. Im Gegenteil. Der Trainer zeigt sich äußerst positiv. „So schlecht sieht es nicht mehr aus.“ Optimismus, der vor allem in der Frühjahrssaison seine Früchte tragen soll. „Unsere Zeit kommt erst. Wir sind dafür bekannt, dass wir im Frühjahr immer eine gute Saison spielen“, schmunzelt Sevignani. Ganz und gar nicht zum Lachen war ihm gestern bei einigen Schiedsrichterentscheidungen. „Wenn man die Knochen und Bänder bis auf das Kitzbüheler Horn hinauf schnalzen hört und der Schiedrichter nicht pfeift, kann etwas nicht stimmen.“
Mit einem 2:2-Unentschieden trennten sich Kematen und Kirchbichl. Vor dem Spiel hätte sich die Kemater-Elf damit sicherlich zufrieden gegeben, nach dem Schlusspfiff wohl eher nicht. Bis 15 Minuten vor Schluss lag die Truppe von Zoran Tanaskovic mit 2:0 in Führung. Stefan Heim gelang der Anschlusstreffer (75.), zwei Minuten vor Spielende glich Yigit Baydar per Elfer aus. Bitter.



